Feuerwehr  Qualm am Hafen in Weener – Einsatz an einer Ferienwohnung

| 04.04.2025 11:43 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Feuerwehr Weener schaute sich das Dach eines Hauses am Hafen in Weener genauer an. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr
Die Feuerwehr Weener schaute sich das Dach eines Hauses am Hafen in Weener genauer an. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr
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Einsatz am Hafen in Weener: Die Bewohnerin einer Ferienwohnung rief die Feuerwehr, weil es beim Anheizen ihres Kamins viel zu stark qualmte. Der Grund war zum Glück kein Schornsteinbrand.

Weener - Einsatz am Hafen in Weener: Die Feuerwehr Weener wurde am Donnerstagabend, den 3. April 2025, gegen 21 Uhr zum Hafen in Weener gerufen. „Eine aufmerksame Bewohnerin einer Ferienwohnung hatte beim Anheizen ihres Kamins eine starke Rauchentwicklung bemerkt und daraufhin den Notruf gewählt“, teilt Joachim Rand, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr, mit.

Mit einer Hubrettungsbühne gelangten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Weener aufs Dach. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr
Mit einer Hubrettungsbühne gelangten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Weener aufs Dach. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Weener seien nur wenige Minuten später vor Ort gewesen. Sie schauten sich um und konnten schnell Entwarnung geben: „Es handelte sich glücklicherweise nicht um einen Schornsteinbrand“, so Rand. Man schaute sich das Dach trotzdem genauer mit einer Hubrettungsbühne an. „Dabei stellte sich heraus, dass ein großes Vogelnest und ein toter Vogel den Rauchabzug blockierten.“

Direkt am Hafenbecken stand der Wagen. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr
Direkt am Hafenbecken stand der Wagen. Foto: Joachim Rand/Feuerwehr

Laut Ortsbrandmeister Andreas Bruns konnte der Rauch dadurch nicht entweichen und drang stattdessen in die Wohnung ein, „was zu einer starken Verqualmung führte.“ Die Feuerwehr entfernte alles aus dem Schornstein und belüftete das Haus gründlich. Allerdings wurde die Nutzung des Kamins erst einmal untersagt und der zuständige Schornsteinfeger informiert. Die Bewohnerin konnte unversehrt in ihre Wohnung zurückkehren. „Glücklicherweise wurde niemand verletzt.“

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