Heimspiel am Freitagabend Papenburg will im spannenden Meisterrennen vorlegen
Die Blau-Weißen sind prächtig aus der Winterpause gekommen. Nun warten mit dem TV Dinklage die Abwehr-Könige der Landesliga. Das Trainerteam muss personell wieder harte Entscheidungen treffen.
Papenburg – In der Fußball-Landesliga empfängt der SC Blau-Weiß 94 Papenburg am Freitag, 4. April, den TV Dinklage. Dabei will die Mannschaft von Trainer Ralf Ammermann mit einem weiteren Sieg im Aufstiegsrennen vorlegen und die Konkurrenz, die erst am Sonntag spielt, weiter unter Druck setzen. Anstoß im Sportpark ist um 20 Uhr.
In Papenburg treffen am Freitagabend die beiden besten Defensivreihen der Landesliga aufeinander. Der TV Dinklage hat mit 17 Gegentoren die wenigsten kassiert, allerdings auch nur 23 eigene Treffer erzielt. Blau-Weiß ist mit 24 Gegentreffern auf Platz zwei in dieser Statistik, traf selbst aber schon 46-Mal. Beim 1:1 im Hinspiel gelang Gerrit Thomes in der Nachspielzeit der Ausgleich für Papenburg. Für Dinklage war es am achten Spieltag der erste Gegentreffer der Saison.
„Feuer“ im Abschlusstraining
„Defensiv ist Dinklage bei den Gegentoren noch wesentlich besser als wir. Das liegt aber auch an den vielen 0:0-Spielen aus der Hinrunde, und die ist mittlerweile Geschichte. Wir freuen uns auf ein Heimspiel unter Flutlicht, umso mehr mit den drei Punkten aus Bad Bentheim im Rücken. Dinklage hat eine stabile Abwehr, die müssen wir knacken und am Besten nicht wie im Hinspiel in Rückstand geraten. Wir wollen weiter oben dran bleiben und gewinnen, so werden wir es auch angehen“, so BW-Trainer Ralf Ammermann.
Mit einem Erfolg würden die Blau-Weißen Spitzenreiter Holthausen/Biene (Sonntag gegen Germania Leer) und den Tabellenzweiten SV Bevern (Sonntag bei GW Firrel) unter Druck setzen. Ammermann hat aber auch noch die hinter Papenburg platzierten Teams aus Nordhorn und Mühlen auf dem Zettel. „Es sind noch einige knackige Spiele zu spielen, und es ist oben noch sehr eng. Wir müssen wie jede Woche unsere Leistung abrufen, dann werden wir auch zu Chancen kommen und bringen den Ball hoffentlich über die Linie. Wir haben Respekt vor Dinklage, spielen aber zuhause, und da müssen sie sich nach uns richten.“
Personell hat Papenburgs Trainer die Qual der Wahl. „Eigentlich ist das eine leichte Aufgabe. Wir hatten letzte Woche sechs Wechsel in der Startelf, und alle haben sich super eingebracht. Das ist ein großes Plus von uns. Nur so können wir oben mitspielen. Beim Abschlusstraining waren wir 20 Mann und alle haben gebrannt. Schwierig wird für uns nun nur zu erklären, wer nicht von Beginn an spielt. Die Zuschauer können sich auf jeden Fall auf eine gute Papenburger Mannschaft freuen.“