New York  Norovirus auf Kreuzfahrtschiff „Queen Mary 2“ ausgebrochen – so viele Passagiere sind betroffen

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 02.04.2025 15:15 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die „Queen Mary 2“ gehört zu den bekanntesten Kreuzfahrtschiffen. Seit mehr als 20 Jahren ist sie auf den Weltmeeren unterwegs. Foto: IMAGO/Jan Huebner
Die „Queen Mary 2“ gehört zu den bekanntesten Kreuzfahrtschiffen. Seit mehr als 20 Jahren ist sie auf den Weltmeeren unterwegs. Foto: IMAGO/Jan Huebner
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Wo sich viele Menschen auf engem Raum befinden, haben Viren häufig leichtes Spiel. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Queen Mary 2“ sind jetzt mehrere Passagiere am Norovirus erkrankt. Wie es ihnen geht.

Es beginnt meist mit plötzlichem Durchfall, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen. Wer einmal am Norovirus erkrankt ist, dürfte das wohl nicht so schnell wieder vergessen. Nach Angaben des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit verlieren Betroffene innerhalb kürzester Zeit viel Flüssigkeit, was sie durch durch ein ausgeprägtes Schwächegefühl oder Schwindel bemerkbar machen kann.

Jetzt ist das Virus auf dem berühmten Kreuzfahrtschiff „Queen Mary 2“ ausgebrochen. Wie die „New York Times“ unter Berufung auf die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC) berichtet, sind 224 der insgesamt 2.538 Passagiere erkrankt (Anteil: 8,8 Prozent). Unter den 1.232 Crew-Mitgliedern hätten 17 Menschen über Symptome des Norovirus geklagt.

Laut der zuständigen Reederei Cunard würden die betroffenen Passagiere eng überwacht und die „Queen Mary 2“ gründlich gereinigt. „Dank der schnellen Reaktion unserer Crew und der zusätzlichen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, verzeichnen wir bereits einen Rückgang der gemeldeten Fälle“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Das Kreuzfahrtschiff war am 8. März aus dem britischen Southampton in See gestochen. Die Reise führte über New York weiter in die Karibik. Am 18. März seien die ersten Fälle des Norovirus aufgetaucht. Mittlerweile befindet sich die „Queen Mary 2“ wieder auf der Rückfahrt. Sie wird am 6. April zurück in Europa erwartet.

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