Bremen Baustellenübersicht: Hier wird es zwischen Delmenhorst und Bremen eng
Gleich an mehreren Stellen werden die Straßen zwischen Delmenhorst und Bremen saniert. Dabei müssen Autofahrer in diesem Frühling viel Geduld aufbringen – auf der Weserbrücke der A1 sogar noch länger.
Alle Wege führen nach Rom, von Delmenhorst nach Bremen jedoch deutlich weniger. Der Grund ist die Weser, die überbrückt werden muss. Dabei müssen Autofahrer in diesem Frühling viel Geduld aufbringen – auf der Weserbrücke der A1 sogar noch länger.
Wer von Delmenhorst und umzu in die Innenstadt Bremens will, der braucht momentan Geduld. Die Instandsetzung der Stephanibrücke über die Weser führt zu unterschiedlichen Fahrbahnsperrungen der Bundesstraße 6, zu der die Bundesstraße 75 auf Höhe der Bremer Neustadt wird. Geplant sind die Bauarbeiten bis 5. April, wobei es bereits während der ersten von drei Bauphasen zu Verzögerungen um sechs Tage kam, wie die ausführende Autobahn GmbH des Bundes mitteilte.
Je nach Bauphase sind Überholspur, Hauptfahrstreifen und Verschwenkungsspur sowohl in Richtung Delmenhorst/Oldenburg als auch in Richtung Bremen-Walle/Innenstadt für den Verkehr gesperrt. So beispielsweise während der letzten Bauphase, in der in Richtung Bremen nur die Überholspur genutzt werden kann, was zu längeren Fahrzeiten führen kann.
Auf die geplanten letzten Tage der Arbeiten an der Stephanibrücke treffen zudem Sanierungsarbeiten der B75 zwischen Stickgras und der Landesgrenze zu Bremen. Für Sanierungsarbeiten zwischen der Anschlussstelle Delmenhorst-Stickgras und der Landesgrenze Bremen wird die Bundesstraße 75 auf drei Kilometer Länge erneuert. In dieser Zeit ist eine sogenannte „2+0-Verkehrsführung“ geplant.
Dabei wird eine Fahrtrichtung gesperrt und der Verkehr auf der gegenläufigen Fahrbahn einspurig mit reduzierter Geschwindigkeit im Gegenverkehr geführt, wie die Sprecherin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage unserer Redaktion Anfang dieses Monats erläuterte. Umleitungen sind laut Landesbehörde nicht geplant, da die Strecke frei bleibt. Die Arbeiten sollen im Juni abgeschlossen sein. Mit zwei nächtlichen Vollsperrungen wird die Baustelle eingerichtet.
Bereits seit zehn Monaten wird zudem an der Weserbrücke gearbeitet. Die Brücke führt die A1 und verbindet Bremen-Arsten mit Bremen-Hemelingen, wo unter anderem die Mercedes-Benz AG mit einem großen Werk sitzt. Bislang hatten die Arbeiten keine Auswirkungen auf die Verkehrsführung, doch ab April wird sich das ändern, wie einer Präsentation der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) zu entnehmen ist.
Bis August wird in Fahrtrichtung Osnabrück ein Fahrstreifen gesperrt werden. Ab August gilt die sogenannte „4+0-Verkehrsführung“. Bis September 2026 wird die A1 in Fahrtrichtung Hamburg komplett gesperrt und der Verkehr über die vier anderen Fahrspuren geleitet. Von September 2026 bis Dezember 2027 gilt dies in umgekehrter Richtung. Es stehen in dieser Zeit jeweils zwei Spuren pro Richtung zur Verfügung. In der fünften und letzten Bauphase wird es laut Deges keine Einschränkungen geben.