Bremen Baustelle nervt Pendler aus Delmenhorst: Wieso es ab Freitag auf der B6 wieder schneller geht
Die Stephanibrücke in Bremen wird seit diesem Monat instandgesetzt. Für die Bauarbeiten müssen Fahrspuren gesperrt werden, was auch Pendler aus Delmenhorst und umzu trifft. Doch mit der nächsten Bauphase könnte es besser werden.
Seit Märzbeginn wird auf und an der Stephanibrücke gebaut. Über die Brücke führt die Bundesstraße 6, zwischen Delmenhorst und Bremen die Bundesstraße 75, die täglich viele Delmenhorster überqueren, um zur Arbeit oder einfach in die Hansestadt jenseits der Weser zu fahren. Mit den Instandsetzungsarbeiten gehen auch Sperrungen von Fahrspuren einher, was für lange Fahrzeiten und somit für Unmut sorgt. Doch das könnte sich demnächst ändern.
Von 45 Minuten mehr Fahrzeit von Bremen nach Delmenhorst ist bei Facebook die Rede. „1,5 Stunden für den Rückweg habe ich jetzt schon mehrfach gehört“, schreibt eine Nutzerin und auch beim Fahrversuch unserer Redaktion ist Geduld gefragt, um die Weser zu überqueren. Knapp 55 Minuten Fahrzeit für die rund 18 Kilometer lange Strecke. Mit der zweiten Bauphase könnte sich das ändern, doch die verzögert sich.
Die Instandsetzungsarbeiten der Stephanibrücke in Bremen sind für den Zeitraum vom 3. März bis 5. April geplant. Insgesamt sind drei Bauphasen vorgesehen, in denen unterschiedliche Fahrspuren gesperrt werden müssen. Normalerweise stehen auf der Brücke drei Fahrstreifen der B6 zur Verfügung: Die Verschwenkungsspur ganz rechts, welche die Auffahrten auf und von der Brücke verbindet, der Hauptfahrstreifen und die Überholspur ganz links. Während der Bauarbeiten müssen einzelne Spuren gesperrt werden, auf Nachfrage dieser Redaktion erläutert die Autobahn GmbH des Bundes, wie die Verkehrsführung während der Bauphasen geplant ist.
Aus den Bauphasen wird ersichtlich, dass für Fahrer in Richtung Delmenhorst das schlimmste überstanden zu sein scheint. Mit den beiden letzten Bauabschnitten wird laut Planung jeweils nur eine Spur gesperrt werden müssen. Jedoch nicht bereits seit dem vergangenen Samstag, sondern erst ab Freitag, 21. März.
Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte, verzögern sich die Instandsetzungsarbeiten während des ersten Bauabschnitts um sechs Tage. Grund sei, dass die Maßnahmen umfangreicher ausfallen als geplant. Am Freitag werde die Verkehrsführung entsprechend der zweiten Bauphase umgebaut. „Um die Gesamtbauzeit so gering wie möglich zu halten, verstärkt die beauftragte Firma ihren Personaleinsatz“, heißt es in der Mitteilung weiter, zudem werde auch am kommenden Wochenende gearbeitet.
Eng wird es erst wieder im dritten Bauabschnitt – dann jedoch während der Fahrt in Richtung Bremen. Während der letzten Phase müssen die Verschwenkungsspur und der Hauptfahrstreifen gesperrt werden, wie bereits während der ersten Phase in Fahrtrichtung Delmenhorst. Raus aus der Hansestadt dürfte es dann jedoch wieder schnell gehen. Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, muss, anders als geplant, die rechte Spur in Richtung Delmenhorst während dieser letzten Bauphase nicht gesperrt werden.