Landkreis Oldenburg  Landkreis Oldenburg: Tödlicher Unfall an Stauende auf der A1

Lars Pingel
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Von Lars Pingel
| 17.03.2025 12:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Tödlicher Verkehrsunfall im Landkreis Oldenburg: Ein Pkw-Fahrer ist an einem Stauende auf einen Lkw aufgefahren. Foto: Nonstopnews
Tödlicher Verkehrsunfall im Landkreis Oldenburg: Ein Pkw-Fahrer ist an einem Stauende auf einen Lkw aufgefahren. Foto: Nonstopnews
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Auf der Autobahn A1 ist es bei Harpstedt im Landkreis Oldenburg zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Die Kreisfeuerwehr Oldenburg teilte mit, dass ein Autofahrer an einem Stauende auf einen Lastwagen aufgefahren war. Die Autobahn ist Richtung Osnabrück voll gesperrt.

Ein Autofahrer ist am Montag um 9.57 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord im Landkreis Oldenburg tödlich verletzt worden. Das teilte die Kreisfeuerwehr Oldenburg mit. Der Mann sei mit seinem Wagen am Stauende unter einen Laster gefahren.

Die Autobahn ist laut Kreisfeuerwehr gesperrt. Die Polizei habe die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Stau sei Folge eines vorhergehenden Unfalls gewesen, bei dem ein Anhänger eines Sattelzuges umgestürzt war und die Fahrbahn blockierte. Der Einsatz wird voraussichtlich noch einige Zeit andauern.

Aufgrund des Unfallhergangs war laut Kreisfeuerwehr das Einsatzstichwort hoch angesetzt worden, sodass mehrere Feuerwehren alarmiert wurden. Ein Kommandowagen aus Wildeshausen sei vorausgeschickt worden, um eine erste Lageerkundung vorzunehmen und eine Rückmeldung an die anrückenden Kräfte zu geben. Im Einsatz waren mehrere Einheiten, unter anderem die Feuerwehren Groß Ippener, Harpstedt, Prinzhöfte, Wildeshausen, Delmenhorst mit einem Fahrzeug sowie Ganderkesee mit dem Einsatzleitwagen.

Während sich die Einsatzkräfte aus Wildeshausen, Delmenhorst und Ganderkesee an den Auffahrten positionierten, fuhren die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt direkt auf die Autobahn. „Vor Ort konnte der alarmierte Rettungsdienst gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehr nur noch den Tod des Fahrers feststellen“, berichtete die Kreisfeuerwehr. „Aufgrund der starken Deformation des Fahrzeugs“ sei dieser massiv eingeklemmt gewesen. Um ihn zu bergen, hätten hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt werden müssen.

„Die Bergung der verstorbenen Person gestaltete sich äußerst schwierig, da das Fahrzeug stark deformiert war. Solche Einsätze gehen nicht spurlos an den Einsatzkräften vorbei“, sagte Jannik Stiller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Oldenburg: „Gerade junge Einsatzkräfte stehen bei derartigen Einsätzen unter besonderem psychischen Druck. Im Landkreis Oldenburg gibt es jedoch ein umfassendes Angebot zur Einsatznachsorge, das durch den Oldenburgischen Feuerwehrverband bereitgestellt wird.“

Weitere Informationen folgen.

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