Palma de Mallorca  Drohnen-Überwachung am Ballermann geplant: Mallorca rüstet sich gegen „Sauftourismus“

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 14.03.2025 18:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Weniger Sauftourimus: Die Stadt Mallorca will das Image der Playa de Palma verändern. Foto: dpa/Clara Margais
Weniger Sauftourimus: Die Stadt Mallorca will das Image der Playa de Palma verändern. Foto: dpa/Clara Margais
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Auf der berühmten Partymeile Playa de Palma auf Mallorca sollen die Sicherheitsmaßnahmen erhöht werden. Besonders Regelverstöße am Ballermann stehen dabei im Fokus. Auch Drohnen sollen eingesetzt werden.

Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wieder tausende Touristen auf die beliebte Ferieninsel Mallorca fliegen, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Für den kommenden Sommer plant die Regierung der Baleareninsel jetzt weitere Sicherheitsmaßnahmen, um vor allem auf der Partymeile an der Playa de Palma den sogenannten „Sauftourismus“ einzudämmen.

Regelverstöße sollen verstärkt geahndet werden. Die Stadt Palma möchte das Image der Partyhochburg rund um die Playa de Palma dadurch verändern. Es soll eine Millioneninvestition geben für mehr Personal bei der Polizei, Überwachungskameras und auch Drohnen. Diese sollen verstärkt rund um die Playa de Palma eingesetzt werden.

Das „Mallorca-Magazin“ berichtet, dass mehr als 120 neue Beamte die Lokalpolizei verstärken sollen. Das Reiseportal „fvw“ will erfahren haben, dass sechs Drohnen zum Einsatz kommen sollen, die das Geschehen aus der Luft überwachen sollen. Mithilfe der Drohnen sollen kritische Situationen frühzeitig erkannt und Einsatzkräfte gezielt alarmiert werden.

Außerdem sollen, wie bereits im September vergangenen Jahres geprobt, Drohnen die Strände observieren und dadurch die Arbeit der Rettungsschwimmer unterstützen. Auch sollen die sehr beliebten, von Touristen überlaufenden Buchten Es Caló des Moro und Cala s’Almonia mit Drohnen überwacht werden, um das „Ausmaß der touristischen Überlastung“ zu untersuchen, schreibt das „Mallorca Magazin“.

Um die Sicherheit weiter zu verbessern, sollen entlang der Küsten weitere Überwachungskameras installiert werden. Des Weiteren treten strengere Regeln in Kraft: Öffentlicher Alkoholkonsum ist weiter eingeschränkt, Ruhestörungen werden härter geahndet und Verstöße wie Spucken (750 Euro Strafe) oder öffentliches Urinieren (1500 Euro) kosten deutlich mehr. Auch aggressives Betteln und der illegale Straßenverkauf werden konsequenter geahndet, berichtet der „Reisereporter“.

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