Hamburg Banger Blick in die Zukunft: Das sind die größten Sorgen junger Deutscher
Inflation, zu hohe Mieten, zunehmende Kriminalität: Junge Erwachsene in Deutschland blicken sorgenvoll in die Zukunft. Eine neue Grafik zeigt, welche Themen junge Menschen hierzulande am meisten bewegen.
Leistungsdruck, Zukunftsangst, soziale Ungleichheit – die Liste der Probleme, die junge Menschen in Deutschland bewegen, wird immer länger. Eine Grafik von Statista zu einer aktuellen Umfrage, in der 7439 Personen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren befragt wurden, zeigt, dass junge Erwachsene heute mehr denn je sorgenvoll in die Zukunft blicken.
Junge Deutsche sorgen sich vor allem um steigenden Preise. 35 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Inflation und steigende Lebenshaltungskosten als besonders wichtiges Thema für ihr Land empfinden.
Auch die Qualität des Bildungssystems scheint laut Umfrage ein zentrales Anliegen junger Menschen zu sein. 31 Prozent der Befragten wählten das Thema Bildung auf Platz 2.
Die Themen Kriminalität, Wohnen und Einwanderung wurden in der Umfrage jeweils mit 29 Prozent auf den dritten, vierten und fünften Platz der wichtigsten Themen gewählt. Diese Einschätzung junger Erwachsener deckt sich mit den Zahlen der Kriminalstatistik, die 2024 eine steigende Kriminalitätsrate feststellte.
Auch die Wohnungssituation – insbesondere in Ballungszentren – bereitet nicht nur jungen Menschen Sorgen. Die Mieten in vielen deutschen Städten sind 2024 kräftig gestiegen. Im Schnitt kletterten sie sowohl im Bestand als auch bei Neubauten um rund vier Prozent, wie eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt.
Das Thema Einwanderung spielt ebenfalls nicht nur bei jungen Deutschen eine wesentliche Rolle. 44 Prozent der Deutschen zählten bereits Ende 2023 Einwanderung zu ihren größten Sorgen, wie die Studie „What Worries the World“ zeigen konnte.
Die Themen Klimawandel und Arbeitslosigkeit wurden von den Befragten mit jeweils 28 Prozent auf den sechsten und siebten Platz gewählt – dicht gefolgt von dem Thema Umwelt mit 27 Prozent.