Andrang bei Bundestagswahl  Kurzzeitig Engpass bei Stimmzetteln in Norden

Mona Hanssen Rebecca Kresse
|
Von Mona Hanssen und Rebecca Kresse
| 23.02.2025 16:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Wahlbeteiligung ist deutlich größer als in Vorjahren. Genug Stimmzettel sind aber vorhanden, heißt es aus den Kommunen. Foto: Hanssen
Die Wahlbeteiligung ist deutlich größer als in Vorjahren. Genug Stimmzettel sind aber vorhanden, heißt es aus den Kommunen. Foto: Hanssen
Artikel teilen:

Bei Facebook heißt es, in der Krummhörn und Teilen der Stadt Norden seien die Stimmzettel ausgegangen. Das stimmt nur zum Teil.

Krummhörn/Norden - Der Andrang bei den Wahllokalen in der Region ist bei der Bundestagswahl groß – deutlich größer als sonst. Im sozialen Netzwerk Facebook verbreitete sich in der Gruppe „Verspotted Brookmerland/Südbrookmerland“ am Sonntagnachmittag das Gerücht, dass nicht mehr genügend Stimmzettel in der Krummhörn sowie Norder Ortsteilen wie Neuwesteel, Süderneuland, Leybucht und Westermarsch vorhanden seien. Das stimmt nur bedingt, wie wir auf Nachfrage bei den Kommunen erfahren haben.

„Es gibt genügend Stimmzettel“, heißt es von der Gemeinde Krummhörn auf Nachfrage dieser Zeitung. Diese seien auch ausreichend bei den jeweiligen Wahllokalen vorhanden. Nach den Erfahrungswerten der vorigen Jahre werden Stimmzettel-Blöcke in den jeweiligen Bezirken verteilt. Zwar sei die Wahlbeteiligung besser als sonst, von Engpässen will man aus der Gemeinde Krummhörn aber nicht sprechen. Anders sieht das in Norden aus.

Hier hatte Bürgermeister Florian Eiben schon am Morgen gesagt, dass es zwar allgemein genügend Stimmzettel gebe. Die Wahlhelfer müssten aber, wenn sie sehen, dass für ihr Lokal nicht mehr genügend vorhanden sind, früh genug welche nachordern. Bei Facebook schreibt Eiben gegen 16 Uhr, dass es aufgrund der hohen Wahlbeteiligung in einigen Wahllokalen der Stadt Norden „kurzfristig Engpässe bei den Stimmzetteln“ gegeben habe. „Diese Engpässe konnten zeitnah behoben werden, so dass keine Stimme verloren geht“, schreibt Eiben. Es seien genug Stimmzettel da, so dass jeder bis 18 Uhr in seinem Wahllokal seine Stimme abgeben könne.

Ähnliche Artikel