Kandidaten im Wahlkreis Unterems  Engagement für Wirtschaftswachstum und Innovationen

| 17.02.2025 17:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Anja Troff-Schaffarzyk ist seit 2021 für die SPD Mitglied des Bundestages. Foto: Ortgies
Anja Troff-Schaffarzyk ist seit 2021 für die SPD Mitglied des Bundestages. Foto: Ortgies
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Sechs Frauen und Männer bewerben sich bei der Bundestagswahl um das Direktmandat im Wahlkreis 25 Unterems. Sie beantworteten dieser Zeitung drei Fragen. Dieses Mal: Anja Troff-Schaffarzyk, SPD.

Leer/Uplengen - Anja Troff-Schaffarzyk möchte erneut für die SPD in den Bundestag einziehen. Die 55-Jährige kandidiert im Wahlkreis 25 Unterems.

Das bin ich

Ich bin Anja Troff-Schaffarzyk, 55 Jahre alt und verheiratet, Diplom-Pädagogin, in Jemgum geboren und jetzt in Hollen zuhause. Seit 2021 bin ich Mitglied des Bundestages für die SPD. Dort Mitglied in den Ausschüssen für Verkehr und Tourismus und Berichterstatterin der Fraktion für Luftverkehr und Themen der Eisenbahninfrastruktur. Wenn sich Zeit findet, treffe ich Freunde, gehe ins Kino und gern geht mein Griff auch zu einem guten Buch.

So kam ich in die Politik

Ich komme aus einem klassischen Arbeiterhaushalt. Guter Tariflohn, betriebliche Mitbestimmung und eine sichere Rente sind daher mehr für mich als politische Schlagworte. Ich bin seit langem Mitglied bei Verdi und war seit 2006 bei der EWE als Betriebsrätin aktiv. Die Wurzeln meines politischen Engagements liegen im Kommunalen, als Mitglied des Gemeinderates in Uplengen und seit 2016 als Vorsitzende des Leeraner Kreistags und seit 2019 auch als Vorsitzende der SPD im Kreis Leer. Auch diese Verbindung ist mir wichtig, um ein Gespür dafür zu behalten, wie politische Entscheidungen aus Berlin in den Kommunen und Landkreisen ankommen.

Dafür stehe ich

Drei Schwerpunktthemen sehe ich für die kommende Wahlperiode: Wirtschaftswachstum und sichere Arbeitsplätze, Entlastungen für Beschäftigte und Familien, stabile Renten. Die angestoßenen Transformationsprozesse müssen weiter begleitet und gefördert werden, um wirtschaftliche und industrielle Stärke zu sichern und zu modernisieren. Es braucht auch in herausforderndem Umfeld mehr Investitionen in unsere Wirtschaft und Innovationen: Dazu wird es den Deutschland-Fonds mit mindestens 100 Mrd. Euro Startkapital geben. Unsere Region liefert zudem Windenergie im Überfluss, die auch hier genutzt werden sollte, etwa für die Produktion von Wasserstoff.

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