Hamburg Waschen reicht nicht: Warum Sie Ihre Hände immer abtrocknen sollten
Händewaschen ist ein wirksamer Infektionsschutz, auch vor Grippe und Erkältung. Doch laut Gesundheitsexperten ist das nur die halbe Miete. So reduzieren Sie die Gefahr, krank zu werden.
Gerade in der kalten Jahreszeit sind massenhaft Krankheitserreger im Umlauf, die zurzeit vor allem bei Schulkindern und Lehrern für zahlreiche Krankheitsfälle sorgen. Über die Hände werden viele Infektionskrankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infektionen übertragen, die über einen gewissen Zeitraum ansteckend sein können.
Um sich vor Keime zu wehren, sei Händewaschen ein wirksamer Schutz, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erklärt. Doch damit ist es noch nicht getan: Auch das Abtrocknen der Hände spiele eine wichtige Rolle, um das Risiko zu verringern, Erreger über die Schleimhäute aufzunehmen.
Zwar werde die Anzahl der Keime laut BZgA unabhängig von der Wassertemperatur durch gründliches Händewaschen von mindestens 20 Sekunden stark reduziert. Jedoch bestehe bei feuchten Händen für Mikroorganismen noch die Chance, zu überleben oder sich zu vermehren. Durch das zügige Abtrocknen und die Reibung könne man zusätzlich Keime entfernen, die an den Händen haften.
Beim Abtrocknen gebe es noch ein wichtiges Detail, um die Hände bestmöglich von Bakterien zu befreie: Nach Informationen der BZgA sind Einmalhandtücher die effektivste Methode, da der Waschraum damit am wenigsten mit Keimen belastet wird.
Vor allem in öffentlichen Sanitärräumen seien Stoffhandtücher oft bereits mit Erregern belastet, die eher nicht genutzt werden sollten. Eine bessere Alternative seien – wenn Einmalhandtücher nicht griffbereit liegen – Händetrockner, die die Feuchtigkeit von den Händen wegpusten können.