Neujahrsempfang Mit Blick auf Bundestag – sieben Ziele für die Stadt Weener
Für Weener formulierte Bürgermeister Heiko Abbas unter anderem sieben Ziele. Mit Blick auf die vergangene Woche im Bundestag machte er deutlich, was jetzt passieren muss.
Weener - „Wer sich im Moment die Nachrichten ansieht und die Entwicklungen in unserem Land und auch in der Welt betrachtet, für den sind Elan und Energie, Mut und Zuversicht vielleicht nicht die ersten Begriffe, die da in den Sinn kommen“, sagte Weeners Bürgermeister Heiko Abbas beim Neujahrsempfang der Stadt. Rund 100 Leute hörten ihm zu. Ihn treibe das um, was sich in der vergangenen Woche im Deutschen Bundestag zugetragen habe. Die Schuldzuweisungen aus der demokratischen Mitte heraus, die Verhärtung der Positionen in diesem aktuell tobenden Wahlkampf bekümmerten ihn. Wenn man den extremistischen Kräften entgegentreten wolle, „dann geht das nur gemeinsam“.
- Die Schulen für unsere Kinder ausbauen und weiterentwickeln.
- Mehr für die Jugend- und Seniorenarbeit tun.
- Mehr für unsere Vereine und die Ehrenamtlichen da sein.
- Die Infrastruktur ertüchtigen und instand halten.
- Neue Betriebe, vor allem aus der Energiebranche, in Weener ansiedeln, um von der Energiewende und den damit verbundenen Gewerbesteuern zu profitieren.
- Für die Städtepartnerschaften mit Les Pieux und Eurajoki und das gemeinsame Europa einsetzen.
- Eine neue Bücherei und eine Begegnungsstätte für das jüdische Leben in unserer Stadt bauen.
„All das, und noch viele weitere ganz konkrete Maßnahmen und Projekte in Weener, wollen wir gemeinsam umsetzen oder haben es bereits. Die Eröffnung des neuen Kunst- und Kreativhauses in Holthusen steht kurz bevor“, zählte Abbas auf. Die Bücherei und auch die Begegnungsstätte würden flott fertiggestellt, die Grundsteinlegung für das Integrationshaus an der Grundschule Weener folge in Kürze. Der Bauantrag für das neue Feuerwehrhaus in Stapelmoor werde demnächst eingereicht. „Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Investitionen, die in diesem Jahr anstehen oder fertiggestellt werden.“ All diese Maßnahmen und Vorhaben verbänden die Weeneraner. Die Diskussionen und Entscheidungen seien immer von gegenseitigem Respekt getragen gewesen, auch „gerade dann, wenn es angesichts der Kostenentwicklung schwierig war“.