Hamburg  Falsche Deutschlandtickets: Wie die Betrugsmasche funktioniert und woran Sie sie erkennen

Svana Kühn
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Von Svana Kühn
| 28.01.2025 12:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Verkehrsunternehmen raten dazu, das Deutschlandticket nur bei offiziellen Anbietern zu erwerben. Foto: dpa/Lando Hass
Die Verkehrsunternehmen raten dazu, das Deutschlandticket nur bei offiziellen Anbietern zu erwerben. Foto: dpa/Lando Hass
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Beim Kauf eines Deutschlandtickets ist Vorsicht geboten. Immer mehr Betrüger nutzen die hohe Nachfrage aus, um gefälschte Tickets über Fake-Shops anzubieten. Erfahren Sie, wie Sie die Masche entlarven und wie Sie sich schützen können.

Die Anzahl der Nutzer des Deutschlandtickets stieg zuletzt immer weiter an: Laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fuhren im Jahr 2024 durchschnittlich 13 Millionen Menschen mit dem Abo durch die Bundesrepublik. Doch mit der Beliebtheit des Pauschalpreistickets mehren sich auch die Betrugsversuche durch gefälschte Verkaufsportale, sogenannte Fake-Shops. Mehrere Verkehrsbetriebe warnten bereits vor betrügerischen Angeboten.

Die Webseiten der Fake-Shops sehen meist täuschend echt aus: Selbst das bekannte Deutschland-Ticket-Logo und ein Impressum sind in vielen Fällen vorhanden. Auf den Portalen locken die Anbieter dann mit vergünstigten Angeboten – doch nach der Zahlung wird das Ticket entweder nie geliefert oder aber der QR-Code kann im Zug nicht gescannt werden.

Auf dem Deutschlandticket-Portal des Verkehrsdienstleisters Transdev werden die wichtigsten Merkmale der Betrugsmasche mithilfe von Fake-Shops zusammengefasst:

Die Verkehrsunternehmen raten dazu, das Deutschlandticket nur bei offiziellen Anbietern zu erwerben, dazu gehören zum Beispiel die Deutsche Bahn, wie auch die bekannten Verkehrsverbünde aus Ihrer Region.

Ob es sich bei der von Ihnen gewählte Bestellplattform um einen Fake-Shop handelt, können Sie zudem mithilfe des Fake-Shop-Finders der Verbraucherzentrale prüfen.

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