Bürger gefragt  Zukunft des Alten Hafens in Weener – Treffen geplant

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 25.01.2025 15:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Alte Hafen von Weener hat Postkarten-Charme, aber auch einige Baustellen. Foto: Archiv
Der Alte Hafen von Weener hat Postkarten-Charme, aber auch einige Baustellen. Foto: Archiv
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Der historische Hafen in Weener hat seine Probleme, aber auch großes Potenzial. Eine Gruppe lädt nun zu einem Treffen ein.

Weener - Lebensqualität, Tourismus, Attraktivität – der Alte Hafen in Weener hat viel Potenzial. Aber auch ernste Baustellen. „Wir wollen als Bürger und Hafenanlieger dieser Stadt bei der Weiterentwicklung unsere konstruktive Unterstützung anbieten und entsprechende Vorleistungen erbringen“, schreibt die Interessengemeinschaft Hafenentwicklung. Das nächste Treffen stehe am 30. Januar um 19 Uhr an. Bürgerinnen und Bürger seien eingeladen, die Plätze sind auf rund 50 begrenzt, sagt Hilmar Bockhacker, Betreiber von Hafen 55 und Mitglied der Interessengemeinschaft, auf Nachfrage.

Der Weihnachtsmarkt am Alten Hafen in Weener lockte zahlreiche Menschen an. Foto: Buntjer/Archiv
Der Weihnachtsmarkt am Alten Hafen in Weener lockte zahlreiche Menschen an. Foto: Buntjer/Archiv

Am 30. Januar soll es um mehrere Themen gehen. Das Schiffstreffen im Zuge der Maritimen Woche 2025 steht ebenso auf der Tagesordnung, wie ein möglicher Hafengeburtstag 2026 und nicht zuletzt der Austausch über den Stand des städtebaulichen Wettbewerbs. Mitglieder der Jury und politische Vertreter sollen dafür beim Treffen dabei sein, teilt die Interessensgemeinschaft mit.

Jury? Wettbewerb? – Darum geht es

Der Alte Hafen und wie man ihn aufwerten möchte, ist schon seit Jahren ein Thema in der Stadt Weener. Ein Arbeitskreis hatte bereits Ideen und Anregungen erarbeitet, diese flossen in den Beschluss des Bauausschusses im November 2022 ein, erklärte Bürgermeister Heiko Abbas 2024. Die Ergebnisse seien die Grundlage der auszuschreibenden Planung für den Wettbewerb gewesen. Der Wettbewerb meint einen städtebaulichen Wettbewerb.

Die Spundwandabdeckung ist eines der Sorgenkinder. Foto: Gettkowski/Archiv
Die Spundwandabdeckung ist eines der Sorgenkinder. Foto: Gettkowski/Archiv

Die Stadt Weener kann aus eigenen Mitteln eine Sanierung des Hafens nicht stemmen. Fördergelder könnten allerdings nur eingeworben werden, wenn alle Schritte des städtebaulichen Wettbewerbs eingehalten werden, so Abbas. Zuerst musste ein Planungsbüro ausgeschrieben und beauftragt werden, um einen Rahmen zu schaffen, in dem der Planungswettbewerb stattfinden kann, erklärte der Bürgermeister. Dann könnten sich Architekturbüros mit ihren Entwürfen melden. Eine Jury bewerte diese und wähle den besten aus. Im Anschluss könnten die Planungen dann umgesetzt werden.

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