Hamburg Kaltfront, Sturmböen und Gewitter: So wird das Wetter in Niedersachsen
Die Sonne zeigt sich derzeit selten in Niedersachsen und Bremen. Für diesen Donnerstag warnt der Deutsche Wetterdienst an der Küste und in Hochlagen vor Sturmböen. Wie die Wetterprognose bis zum 4. Advent lautet.
Der Donnerstag bleibt laut den Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) unbeständig. Zu wechselnder bis starker Bewölkung kommen Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Der Auslöser: Ein Tief zieht von der Deutschen Bucht zur Ostsee und weiter in Richtung Finnland. Dessen Kaltfront bringt Meeresluft aus der Polarregion nach Niedersachsen und Bremen. In Hochlagen der Mittelgebirge, an der See sowie in exponierten Lagen warnt der DWD bis Mitternacht vor Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde.
Nach Höchstwerten von bis zu 14 Grad sinken die Temperaturen in der Nacht auf 3 bis 6 Grad, im Bergland um den Gefrierpunkt. In der Nacht zum Freitag wechselnde Bewölkung mit Schauern, die im Bergland teils in Schnee übergehen.
Am Freitag, 20. Dezember, bleibt es bewölkt, immer wieder regnet es. Im Bergland ist Schneeregen möglich. Im Harz werden maximal 4 Grad erreicht, in Hannover 6 und auf den Inseln 8 Grad. An der Küste frischer bis starker Wind aus Nordwest bis West.
Die Nacht zum Samstag bringt starke Bewölkung mit anfangs einzelnen Schauern, später etwas Regen oder Sprühregen, im Bergland Schnee mit Glättegefahr. Die Temperaturen gehen auf 2 bis 4 Grad zurück, im Bergland um 0 Grad.
Den Samstag, 21. Dezember, erwartet der DWD wolkenreich mit zeitweisem Regen oder Sprühregen. Im Bergland fällt anfangs noch Schnee, am Abend gehen die Niederschläge von der Nordsee her in Schauer über. Die Temperaturen erreichen um 8 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch, an der Küste stark und mit Sturmböen aus Südwest.
In der stark bewölkten Nacht zum Sonntag zieht der Regen zunächst nach Südosten ab. Doch wechselnde Bewölkung bringt neue Schauer und einzelne Gewitter mit. Im Harzvorland 0 bis 3 Grad, sonst meist um 5 Grad.
Wechselnde bis starke Bewölkung mit Regenschauern und kurzen Graupelgewittern bestimmen das Wettergeschehen am 4. Advent, dem 22. Dezember. Im Bergland fallen Schneeschauer. Die Temperaturen erreichen im Harzvorland nur um 3 Grad, sonst 6 bis 8 Grad. Der Südwest- bis Westwind weht mäßig bis frisch, an der See stark mit Sturmböen.
In der Nacht zum Montag halten die Regen- oder Graupelschauer an, teils mit Gewittern. Im Bergland fällt Schnee. Die Temperaturen sinken in den Hochlagen auf leichten Frost um -1 Grad, sonst auf 2 bis 5 Grad.