Hamburg  Warum Ihr Haustier besser keinen Weihnachtsbraten essen sollte

Carolin Busse
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Von Carolin Busse
| 23.12.2024 12:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Auch unsere flauschigen Freunde werden an Weihnachten verwöhnt. Einige Lebensmittel sollten Sie aber dringend von dem Speiseplan ihres Tieres streichen. Foto: Imago/Depositphotos
Auch unsere flauschigen Freunde werden an Weihnachten verwöhnt. Einige Lebensmittel sollten Sie aber dringend von dem Speiseplan ihres Tieres streichen. Foto: Imago/Depositphotos
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Auch für unsere tierischen Freunde ist Weihnachten etwas Besonderes. Ein Festmahl sollten Sie aber lieber nicht mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze teilen.

An Weihnachten wird meist ein Festmahl aufgetischt. Ganz egal ob Gans oder Ente, Karpfen oder ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat: leckeres Essen ist für viele das A und O eines besonderen Fests. Auch für Haustierbesitzer bietet Weihnachten meist eine Gelegenheit, ihrem Vierbeiner eine Abwechslung im Futternapf zu ermöglichen. Wer seinem Fellliebling ein hunde- oder katzenfreundliches Menü zusammengestellt hat, der muss sich keine Sorgen machen.

Aber Achtung: Wer seinem Haustier ein Stück des Weihnachtsbratens reserviert hat oder als Dessert einen Schokoweihnachtsmann bereitstellt, muss mit gefährlichen Auswirkungen rechnen. Wir geben Ihnen einen Überblick, was Tiere auf keinen Fall essen sollten.

Wer dachte, dass er seinem Hund oder seiner Katzen einen Gefallen tut, wenn ein Stück Gans vom Tisch fällt, der sei gewarnt: Das Verdauungssystem der Tiere ist nicht an das der Menschen angepasst. Scharfe und stark gewürzte Speisen, genau wie die Verarbeitung von Zucker oder Essig führen nach dem Verzehr zu Verdauungsproblemen und Durchfall.

Viele Hunde essen gerne Äpfel. Solange diese nicht weiterverarbeitet werden, stellt das generell auch kein Problem dar. Sobald dieser aber mit Marzipan, Nüssen und Rumrosinen gefüllt wurde, ist er nicht mehr zum Verzehr für die Vierbeiner geeignet.

Der in Trauben und Rosinen enthaltene Giftstoff Oxalsäure kann bei einigen Rassen zu Nierenversagen führen. Auch Marzipan und Nüsse können aufgrund des hohen Zucker- und Fettgehalts zu erheblichen Problemen führen. Gleiches gilt für alkoholhaltige Lebensmittel.

Egal ob gekocht oder roh – Hunde sollten keine Geflügelknochen serviert bekommen. Die Gefahr spitzer Splitter in der Speiseröhre und dem Verdauungssystem des Tieres ist viel zu hoch. Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr sollte also lieber auf Geflügelknochen verzichtet werden.

Wer zum Nachtisch Speiseeis isst, sollte sowohl dem Hund als auch der Katze keine Schüssel zum ausschlecken bereitstellen. Wie einige Menschen auch, können die Tiere keine in Milchprodukten enthaltene Laktose vertragen. Laktose ist für die Haustiere zwar nicht giftig, bei einem übermäßigen Verzehr kann es aber auch zu Durchfall und Krämpfen führen.

Vorsicht: Besondere Vorsicht ist bei Schokoladeneis und kakaohaltigen Lebensmitteln geboten. Der giftige Stoff Theobromin kann für Hunde und Katzen lebensbedrohlich sein. Je dunkler eine Schokolade ist, desto größer ist auch der Anteil der Giftstoffe.

Wenn Sie zu Weihnachten Gäste einladen, die keine Erfahrung mit Haustieren haben, informieren Sie sie am besten bevor es zu einem unangenehmen Zwischenfall kommt.

Sollte ihr pelziger Freund dennoch giftige Lebensmittel gegessen haben, beobachten Sie das Verhalten des Tieres und rufen Sie bei Auffälligkeiten Ihren Tierarzt oder in einer nahegelegenen Tierklinik an.

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