In der Ferne gefordert Für Concordia Ihrhove geht’s um sechs Punkte
TuRa 07 Westrhauderfehn und Concordia Ihrhove müssen im Kreis Wittmund ran. Concordia will siegen, TuRa hat nichts zu verlieren.
Ostfriesland - In der Fußball-Bezirksliga wartet auf TuRa 07 Westrhauderfehn die schwerste aller Aufgaben. Die Mannschaft von Interimstrainer Max Möhlmann tritt am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenführer TuS Esens an. Concordia Ihrhove ist bereits am Sonnabend im Aufsteigerduell beim TuS Holtriem (17 Uhr) gefordert. Für die Elf vom Interimstrainerduo Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann geht es um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
Auf TuRa 07 Westrhauderfehn wartet in Esens eine hohe Hürde. Der TuS gewann auf seinem heimischen Kunstrasen bislang alle sieben Spiele bei einer beeindruckenden Tordifferenz von 35:6. TuRa-Coach Max Möhlmann zählte die Bärenstädter schon vor der Saison zu den Favoriten, hofft aber dennoch auf etwas Zählbares. „Ich sehe da schon Chancen. Wir haben ein gutes Hinspiel gegen Esens gemacht. Nach dem 0:2-Rückstand waren wir nach dem Anschlusstreffer drauf und dran, den Ausgleich zu machen. Es wird natürlich nicht einfach, aber auch Esens ist zu knacken“, so Möhlmann.
Möhlmann positiv gestimmt
Hoffnung macht dabei die über weite Strecken gute Leistung vom letzten Auswärtsspiel in Pewsum. „Da haben wir besonders in der ersten Hälfte gut gestanden und viele Chancen kreiert. Leider haben wir zwei große davon ausgelassen. Am Ende hat dann die individuelle Qualität von Pewsum den Unterschied gemacht“, so der TuRa-Coach.
Individuelle Qualität wird auch in Esens auf die Fehntjer zukommen. Allerdings muss TuS-Trainer Ralf Backhaus auf Angreifer Samuel Stainbank verzichten. Bei den TuRanern fehlt nur Julian Jauken.
Großer Schritt für Ihrhove möglich
Concordia Ihrhove fährt ebenfalls mit vollem Kader nach Holtriem. Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann sind in der komfortablen Situation, auf 20 Spieler zurückgreifen zu können. Trotz der ersten Niederlage unter dem Interimstrainerduo (1:4 beim Spitzenreiter Esens) ist die Stimmung in Ihrhove gut. „Wir freuen uns auf das Spiel in Holtriem und wollen den nächsten Schritt machen – auch punktetechnisch. Wir haben die Chance, den Abstand auf die direkten Abstiegsplätze auf sieben Punkte auszubauen und diese wollen wir auch wahrnehmen. Daran hätte man vor ein paar Wochen nichtmal geträumt“, so van Hoorn. „Holtriem ist ein unangenehmer Gegner der über Tugenden wie Kampf und Einsatz kommt, aber auch ein paar gute Zocker in seinen Reihen hat. Die werden richtig Gas geben. Unsere Jungs wissen aber, was auf sie zukommt“, sagt van Hoorn, der den TuS bei der 2:3-Niederlage durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit in Bunde beobachtete. „Das hatte Holtriem nicht verdient“, sagt der Concordia-Coach.
In Holtriem sieht er seine Mannschaft in einer anderen Situation als in den letzten Spielen. „Wir werden bestimmt mehr Ballbesitz als sonst haben, mal schauen, wie wir damit umgehen. Wenn wir unsere Leistung abrufen wie in der zweiten Halbzeit gegen Pewsum und zum Teil auch in Esens bin ich guter Dinge, dass wir den Abstand auf Holtriem vergrößern und etwas beruhigter in die Winterpause gehen können“, so van Hoorn. Das Hinspiel gewann Ihrhove mit 3:2.