Zuschüsse für Barßeler Vereine  Warmer Regen für Wassersportler, Skater und Schützen

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 11.11.2024 14:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Ab Mitte November wird der Skatepark genutzt werden können. Foto: Passmann
Ab Mitte November wird der Skatepark genutzt werden können. Foto: Passmann
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Es gibt Geld von der Gemeinde Barßel für Projekte mehrerer Vereine. Der Wassersportverein Elisabethfehn will einen Bootssteg sanieren. Geld gibt es auch für die Schützen in Harkebrügge.

Barßel - Auf Zuschüsse für eine Erneuerung, Sanierung oder Umbaumaßnahme können sich der Wassersportverein (WSV) Elisabethfehn, der Schützenverein Harkebrügge sowie der Tennisverein Barßel freuen. Der Ausschuss für Tourismus, Kultur und Sport der Gemeinde Barßel stand all ihren Vorhaben wohlwollend gegenüber und genehmigte in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. November 2024, ihre Zuschussanträge.

Der WSV Elisabethfehn bekommt eine Zuwendung von 8000 Euro. Damit soll der vereinseigene Bootssteg in Osterhausen saniert und ausgebessert werden. Der Ausschau machte hier eine Ausnahme von den Sportförderrichtlinien. Die sehen eigentlich vor, dass auch Zuschussanträge beim Landkreis, Kreis- und Landessportbund gestellt werden müssen, um eine Förderung der Gemeinde zu erhalten. Doch darauf hat der Wassersportverein verzichtet.

Förderung an Rahmenbedingungen geknüpft

Der Landessportbund habe die Förderung der Maßnahme an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft. Insbesondere hätten die Veränderungen dazu geführt, dass die Gesamtkosten erheblich steigen würden, erklärte der Sprecher des Vereins, Andreas Hibben in der Sitzung.

Der WSV Elisabethfehn bekommt eine Zuwendung von 8000 Euro aus der Gemeindekasse. Damit sollen die Dalben am vereinseigenen Bootssteg in Osterhausen erneuert werden. Foto: Passmann
Der WSV Elisabethfehn bekommt eine Zuwendung von 8000 Euro aus der Gemeindekasse. Damit sollen die Dalben am vereinseigenen Bootssteg in Osterhausen erneuert werden. Foto: Passmann

Das konnten sowohl Ratsherr Johannes Geesen (CDU), als auch Hubert Niemeyer (BFB) und Hartmut Wrede von der SPD nachvollziehen und sprachen sich für den Zuschuss, trotz anderslautender Regelung der Sportförderrichtlinien aus.

Der Landessportbund habe demnach vom Verein gefordert, dass die abgängigen Dalben so nicht „eins zu eins“ ersetzt werden könnten, unter anderem auch aufgrund der Strömungsverhältnisse in der Sagter Ems. Der Steg hätte vergrößert werden müssen, und das hätte eine deutliche Kostensteigerung zur Folge gehabt. „Das machte keinen Sinn, und so haben wir auf die Anträge verzichtet“, so Hibben. Das konnten sowohl Ratsherr Johannes Geesen (CDU), als auch Hubert Niemeyer (BfB) und Hartmut Wrede (SPD) nachvollziehen, und so sprachen sie sich für den Zuschuss, trotz anderslautende Regelung der Sportförderrichtlinien aus.

Der Skatepark steht. Jetzt soll noch das angrenzende Rollsportfeld saniert werden. Dafür sind für 2025 weitere 300.000 Euro in den Gemeindehaushalt eingestellt. Foto: Passmann
Der Skatepark steht. Jetzt soll noch das angrenzende Rollsportfeld saniert werden. Dafür sind für 2025 weitere 300.000 Euro in den Gemeindehaushalt eingestellt. Foto: Passmann

Eine neue digitale Schießanlage

Eine digitale Schießsportanlage möchte der Schützenverein Harkebrügge im kommenden Jahr anschaffen, weil die jetzige Anlage im Jahr 2009 in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine Reparatur ist ausgeschlossen. Mit der neuen, digitalen Anlage erhofft sich der Verein, auch die Jugend für den Schießsport zu begeistern. Auf rund 43.000 Euro belaufen sich die Kosten. Von der Gemeinde gibt es rund 7200 Euro dazu.

300.000 Euro fürs neue Rollsportfeld

Mit gleich zwei Anträgen des Tennisvereins Barßel hatten sich die Ausschussmitglieder zu beschäftigen. Einmal ging es um die Heizungsanlage in der Tennishalle und zum anderen um die Sanierung des vierten roten Platzes. Zu den Kosten der Heizungsanlage von rund 61.000 Euro gibt es einen Zuschuss in Höhe von rund 10.200 Euro und für die Sanierung des vierten Platzes mit einem Kostenvolumen von rund 34.300 Euro gibt es eine Förderung von rund 5700 Euro.

Für die Sanierung seiner Heizung und eines der vier Plätze erhält der Tennisverein Barßel Geld aus dem Gemeindesäckel. Foto: Passmann
Für die Sanierung seiner Heizung und eines der vier Plätze erhält der Tennisverein Barßel Geld aus dem Gemeindesäckel. Foto: Passmann

Thema im Ausschuss war auch die Erweiterung der Sportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Barßel. Die Projekte Soccerfeld und Sportpark sind fertiggestellt. Der Skatepark wird ab Mitte November in Nutzung gehen. Nun geht es um die Aufarbeitung der an den Skatepark angrenzenden Rollsportflächen und um die Erneuerung der Finnenbahn. Dafür sind 300.000 Euro im Haushalt 2025 angemeldet“, erklärte Barßels Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos). Der Bauausschuss habe sich entscheiden, dass die Beachvolleyballanlage und die Fitnessstationen, die entlang der Finnenbahnen vorgesehen waren, nunmehr Teil des geplanten Mehrgenerationenparks werden sollen. „Dafür haben wir die Förderanträge gestellt“, so Bürgermeister Anhuth.

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