Spieltag in der Bezirksliga TuRa 07 und Concordia Ihrhove sind voller Optimismus
Auf Westrhauderfehn und Concordia Ihrhove kommen am Wochenende schwere Auswärtshürden zu. Dennoch reisen die Teams mit Selbstvertrauen an.
Ostfriesland - In der Fußball-Bezirksliga warten auf TuRa 07 Westrhauderfehn und den SV Concordia Ihrhove am Sonntag zwei schwere Auswärtsspiele. Nach dem jüngsten Erfolgserlebnis reisen die TuRaner unter Interimstrainer Max Möhlmann aber optimistisch zum TuS Pewsum. Und auch die Ihrhover fahren nach sieben Punkte aus drei Spielen unter dem Trainerduo Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann mit einer breiten Brust zum TuS Esens. Beide Partien beginnen um 14 Uhr.
Nach der Trennung von Trainer Kurt Ullmann feierte TuRa 07 am vergangenen Sonntag durch ein Tor von Sönke Weßling einen Last-Minute-Sieg gegen den SV Hage. Entsprechend groß war der Jubel und auch die Erleichterung. „Am Ende hatten wir uns den Sieg auch verdient. Nun wartet in Pewsum die nächste schwere Aufgabe auf uns. Wir fahren dort hin, um zu gewinnen, und ich denke, das ist auch möglich. Entsprechend werden wir die Jungs auch einstellen“, so Max Möhlmann.
Ihrhove will „vernünftig Fußball spielen“
TuRas Interimstrainer wollte aus den Spielen vor der Winterpause noch so viele Punkte wie möglich holen. Nach dem gelungenen Start gegen Hage soll es nun in der Krummhörn weitergehen. „Pewsum hatte einen guten Saisonstart, war in den letzten Spielen aber am schwächeln und hat gezeigt, dass sie schlagbar sind. Das werden wir auch versuchen. Die Liga ist in dieser Saison sehr ausgeglichen, gerade in der unteren Hälfte ist es sehr eng. Umso wichtiger ist es daher für uns, möglichst dreifach zu punkten, und da bin ich optimistisch“, so Möhlmann. Personell gibt es in Westrhauderfehn noch einige Fragezeichen, hier wartet Möhlmann noch das Abschlusstraining ab. Fraglich ist unter anderem Julian Jauken, der gegen Hage mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden musste.
Der SV Concordia Ihrhove freut sich auf das Duell mit Spitzenreiter TuS Esens. „Das wäre vor zwei Wochen wohl noch nicht so gewesen. Die Jungs haben inzwischen aber ordentlich Punkte gesammelt, sind heiß und haben eine breite Brust. Wir freuen uns auf Sonntag und fahren mit Rückenwind und einem vollen Kader nach Esens“, so Christian van Hoorn. Dass die Partie auf Kunstrasen stattfindet, ist für den Concordia-Coach kein Nachteil und auch keine Ausrede. „Wenn wir vernünftig Fußball spielen, kann uns das sogar entgegenkommen, und da wollen wir hin. Wir sind auch auf einem guten Weg, das eine oder andere fehlt aber noch. Das ist aber auch dem geschuldet, wo wir herkommen“, so van Hoorn. In Esens will der Coach nicht den Bus vor dem Tor parken, sondern selbst Akzente setzen. „Da kommt natürlich etwas auf uns zu. Esens hat eine gute Mannschaften mit Ausnahmespielern wie Manuel Meints, dazu haben viele Spieler in der Landesliga gespielt. Wir machen uns aber nicht in die Hose und sind bestimmt nicht chancenlos. Das wird für uns eine ganz schwere Aufgabe, für Esens aber auch“, so van Hoorn.
Gegen Esens kehrt René Akkermann nach seiner Gelbsperre in den Kader zurück. Das gilt auch für Benjamin Lünemann, der nach Verletzung wieder trainieren konnte. Auch Rene Diekmann ist wieder dabei, so hat van Hoorn mehr Optionen, und Helge de Buhr und Jendrik Hessenius können in der zweiten Herren Spielpraxis sammeln. Fehlen werden Jannes Haak (Urlaub) und Jan de Louw (krank).