Lange Bauzeit Neuer Termin für Schwimmbad Hesel
Die Wiedereröffnung des Schwimmbades in Hesel nach einer aufwändigen Sanierung wurde zwei Mal verschoben. Jetzt gibt es ein neues Datum.
Hesel - Seit über einem Jahr ist das Schwimmbad in Hesel geschlossen. Grund sind aufwändige Sanierungsarbeiten. Zum Ärger der Samtgemeinde war die Wiedereröffnung schon zwei Mal verschoben worden. Zuletzt hatten defekte Pumpen den anvisierten Termin für Oktober 2024 platzen lassen. Zu dem Zeitpunkt wollte sich Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann (SPD) nicht mehr auf einen neuen Termin festlegen. Das ist jetzt offenbar anders.
Denn: „Die Samtgemeinde Hesel freut sich, mitteilen zu können, dass nach den langen Umbauarbeiten und zahlreichen Anpassungen des Bauzeitenplans das Lehrschwimmbecken endlich am 2. Januar 2025 seine Türen öffnen wird“, heißt es. Informationen zu neuen Angeboten sollen folgen. In der Pressemitteilung wird zudem allen Beteiligten für „die Geduld und das Verständnis während dieser Phase“ gedankt. Betroffen waren neben Schulen und Vereinen auch Bürgerinnen und Bürger, denen nicht das gewohnte Angebot an Schwimmkursen zur Verfügung stand.
„Herausfordernde Sanierungsarbeiten“
„Die Sanierungsarbeiten waren für alle sehr herausfordernd und mit zahlreichen Rückschlägen verbunden“, schreibt die Samtgemeinde außerdem. Zunächst war als Termin für die Wiedereröffnung das Ende der Sommerferien angepeilt worden, dann wurde das auf den Oktober verschoben. Doch dann erfuhr Samtgemeindebürgermeister Themann bei einer Baubesprechung, dass auch dieses Datum nicht gehalten werden konnte.
Immerhin war für das Schulschwimmen ohnehin bis zum neuen Halbjahr noch die Ersatzlösung vorgesehen, und für den Schwimmverein Hesel hat das Schwimmbad Plytje in Leer umstandslos weitere Übungsstunden freigegeben. Trotzdem war das für den Verein mit Einschnitten verbunden, da bei weitem nicht so viele Zeiten zur Verfügung standen, wie es im eigenen Bad der Fall gewesen wäre.
Hubboden machte schon lange Ärger
Die Sanierung musste sein, weil der Hubboden des Beckens, mit dem die Schwimmtiefe reguliert wird, seit vielen Jahren Ärger gemacht hat. Immer wieder streikte der Mechanismus und musste zuletzt fest arretiert werden. Alle Nutzer mussten mit einer Wassertiefe von 1,20 Meter zurechtkommen. Die Samtgemeinde prüfte, ob ein Neubau oder eine Sanierung die bessere Lösung sein würde. Den Ausschlag für die Sanierung gaben dann Fördermittel von fast einer Million Euro, die anteilig vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Leer kamen.