Berlin  Täuschend echte E-Mail im Umlauf: Wie sich Sparkassen-Kunden vor dem Betrug schützen

Marlene Schwäbisch
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Von Marlene Schwäbisch
| 29.10.2024 18:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Namen der Sparkassen versuchen Kriminelle derzeit durch sogenannte Phishing-Mails an persönliche Daten der Kunden zu gelangen. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie
Im Namen der Sparkassen versuchen Kriminelle derzeit durch sogenannte Phishing-Mails an persönliche Daten der Kunden zu gelangen. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie
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Aktuell landen vermehrt gefälschte E-Mails in den Postfächern von Kunden der Sparkasse. Wer derzeit in einer Mail nach seiner Adresse gefragt wird, sollte daher hellhörig werden. Wie Sie die Phishing-Mail erkennen.

Immer wieder versuchen Kriminelle an persönliche Daten von Benutzern zu gelangen. Ein beliebtes Mittel bei dieser Betrugsmasche: eine E-Mail der persönlichen Hausbank. Dieses Mal sind die Kunden der Sparkasse betroffen. Der Betreff der Mail lautet: „Mitteilung: Änderung konnte nicht durchgeführt werden“. Gemeint sind dabei vermeintliche Anpassungen der Vertragsstrukturen, die aufgrund einer fehlenden aktuellen Adresse den Kunden nicht erreicht hätten.

Unter dem Vorwand der fehlenden Aktualität der Anschrift, werden die Kunden in der Mail aufgefordert, ihre neue Adresse mitzuteilen. Dabei wird sich auf die „Sorgfaltspflicht“ berufen und bei einer inkorrekten Adresseingabe mit „rechtlichen Schritten“ gedroht, sodass die Betroffenen unter Druck gesetzt werden.

Die Verbraucherzentrale warnt: „Durch diese konkrete und durchaus plausible Aufforderung könnte man dazu verleitet werden, dieser Anfrage nachzukommen.“ Um die Adresse zu aktualisieren, ist eine Verlinkung in der E-Mail mit angegeben, die „Zum Prozess“ führen soll. Die Verbraucherzentrale rät davon ab, auf die Verlinkung zu klicken.

Das Perfide bei der Mail: Die Kunden werden mit dem eigenen Vor- und Nachnamen angeschrieben. Die persönliche Ansprache lässt die Mail zunächst glaubwürdig erscheinen, da sie sich von gängigen Phishing-Mails unterscheidet, die meist nur eine allgemeine Anrede verwenden. Auch die Aufmachung samt Sparkassen-Logo sowie ein konkreter Name unter der Schlussformel, sorgt zusätzlich dafür, dass die Mail echt wirkt.

Die unseriöse Absenderadresse sowie die Verlinkung würden laut Verbraucherzentrale den Betrugsversuch aber offenlegen. Eine Verlinkung, die nicht im Zusammenhang mit den offiziellen Webseiten der Sparkasse steht, sei unüblich. Die Mail gehöre daher unbeantwortet in den Spam-Ordner.

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