Frankfurt  Welche Kleidung und Textilien wir zu häufig waschen – und welche zu selten

Sophie Wehmeyer
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Von Sophie Wehmeyer
| 29.10.2024 06:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Waschen wir unsere Kleidung kaputt? Warum weniger Wäsche auch mehr sein kann. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie
Waschen wir unsere Kleidung kaputt? Warum weniger Wäsche auch mehr sein kann. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie
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Waschmaschinen laufen auf Hochtouren, aber oft für die falschen Textilien. Während manche Anziehsachen durch zu häufiges Waschen unnötig leiden, werden Keimfallen wie Geschirrtücher zu lange weiterbenutzt. Welche Sachen häufiger und welche seltener gereinigt werden sollten in der Übersicht.

Nach nur einem Tag wandert das getragene T-Shirt in den Wäschekorb, aber das benutzte Kopfkissen liegt auch nach Wochen noch im Bett – klingt bekannt? In den meisten Haushalten läuft die Waschmaschine fast täglich. Doch oft trifft es die falschen Textilien oder Kleidungsstücke.

Viele Anziehsachen wie T-Shirts, Jeans und Funktionskleidung landen laut Öko-Test viel zu schnell in der Waschmaschine, obwohl sie noch gar nicht verschmutzt sind. Einmaliges Tragen sei bei den meisten Materialien kein Grund für einen Waschgang.

Durch das unnötige Waschen verliert die Kleidung schneller ihre Farbe und Form. Außerdem kosten übermäßige Waschgänge Wasser, Strom und Zeit. Jeder unnötige Waschgang setzt darüber hinaus Mikroplastik frei, das über das Abwasser in die Umwelt gelangt. 

Kleidungsstücke, die nicht zu stark riechen, könnten besser zum Lüften nach draußen gehängt werden, solange der Geruch nicht auf Keime zurückzuführen ist.

Während manche Kleidungsstücke unnötig in die Wäsche wandern, bleiben andere Textilien, wie Geschirrtücher und Spülschwämme, viel zu lange im Einsatz. Sie sind Keimherde und sollten deshalb häufiger ausgetauscht werden.

Diese Artikel wandern laut Öko-Test zu selten in die Wäschetrommel:

Während Kleidung mit direktem Hautkontakt, wie Unterwäsche und Socken, täglich gewaschen werden sollte, können weniger beanspruchte Textilien – wie BHs, Pullis und Jeans – mehrfach getragen werden, bevor ein Waschgang nötig ist. Anstatt Kleidungsstücke aus Materialien wie Denim oder Wolle nach jedem Tragen in die Maschine zu geben, hilft laut Öko-Test oft ein einfaches Auslüften, um Gerüche zu neutralisieren. Was keine sichtbaren Flecken hat oder nicht unangenehm riecht, muss nicht zwingend in die Wäsche.

Diese Artikel wandern laut Öko-Test zu oft in die Wäschetrommel:

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