Trainerwechsel in der Bezirksliga Priet-Nachfolger gefunden – dieses Duo übernimmt in Ihrhove
Nach dem Rücktritt des Aufstiegstrainers hat Concordia schnell gehandelt. Der neue Coach und sein Assistent sind keine Unbekannten in der Region. Bleiben sie nur bis zum Winter oder sogar länger?
Ihrhove – Der SV Concordia Ihrhove hat nur zwei Tage nach dem Rücktritt von Trainer Thomas Priet einen Nachfolgelösung präsentiert, und diese hatte schon einmal die Verantwortung in Ihrhove. Christian van Hoorn kehrt auf die Concordia-Bank zurück. Co-Trainer wird Detlef Brinkmann. Christian van Hoorn war von 2014 bis 2016 Trainer in Ihrhove und übernahm 2017 übergangsweise nach der Trennung von Michael Olbrys. Unter Detlef Brinkmann war van Hoorn in der Saison 2016/17 zudem Co-Trainer. Aktuell spielt das Duo noch in der 3. Herren des SV Concordia Ihrhove. Beide haben vorerst bis zur Winterpause zugesagt.
„Dass ich seit meiner letzten Trainerstation in Ramsloh fast fünf Jahre raus bin hat ja Gründe. Ich muss mir erst einmal einen Überblick verschaffen, wie ich die Aufgabe zeitlich mit Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann, damit ich den Jungs auch gerecht werde. Daher konnte ich auch nur für die nächsten Wochen zusagen. Ähnlich ist es bei meinem guten Freund Detlef Brinkmann, der mich in den kommenden Wochen unterstützt“, so van Hoorn.
Erstes Training am Dienstag
„Aufgrund der Historie und der Vereinsnähe waren Christian und Detlef unsere ersten Optionen. Ihre Spielidee und Philosophie deckt sich mit der unseren. Viel wichtiger ist, dass sie verfügbar waren und den Verein kennen. Sie brauchen also keine große Eingewöhnungszeit und wir sind positiv gestimmt, dass sie die richtigen Schritte einleiten damit unsere erste Herren wieder erfolgreich wird“, so Ihrhoves Fußballobmann Marcel Brünink.
Die erste Trainingseinheit wird das Duo am Dienstag leiten. Samstag steht dann bei Blau-Weiß Borssum das erste von sechs Spielen in der Bezirksliga an. „Wir haben ja nicht viel Zeit und werden versuchen die Köpfe von den Jungs frei zu bekommen. Nach vielen negativen Ergebnissen wollen wir den Spaß auch wieder zurückbringen und werden versuchen mehr Stabilität rein zu bekommen. Das Rad neu erfinden werden wir aber nicht“, so van Hoorn.