Hamburg  Grafik: Bei diesen Online-Shops kaufen die Deutschen am liebsten ein

Patrick Kern
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Von Patrick Kern
| 04.10.2024 08:58 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ob am Laptop oder auf dem Smartphone: Das digitale Shoppen geht von überall, zu jeder Zeit und oft mit wenigen Klicks. Foto: IMAGO/SOPA Images/Serene Lee
Ob am Laptop oder auf dem Smartphone: Das digitale Shoppen geht von überall, zu jeder Zeit und oft mit wenigen Klicks. Foto: IMAGO/SOPA Images/Serene Lee
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Auch nach Ende der Corona-Pandemie finden viele Deutsche das Online-Shopping noch praktisch. Doch wo kaufen sie am liebsten ein? Und wie unterscheiden sich die verschiedenen Generationen im digitalen Kaufverhalten?

Es braucht nur zwei, drei Klicks – und schon ist das Produkt bestellt: Online-Shopping erleichtert vielen Menschen den Einkauf. Die Auswahl ist größer, man muss nicht vor die Haustür gehen und man muss sich auch nicht an Öffnungszeiten halten.

Auch in Deutschland werden die Online-Marktplätze weiterhin fleißig genutzt. Das zeigt eine aktuelle Statista-Grafik. Demnach gehören Amazon, Ebay und Otto zu den drei Online-Marktplätzen mit dem größten Bruttohandelsvolumen.

Mit weitem Abstand an der Spitze liegt Amazon mit 51,4 Milliarden Euro Handelsvolumen, gefolgt von Ebay mit 8,9 Milliarden Euro und Otto mit 6,5 Milliarden Euro.

Dies passt zusammen mit dem Online-Shopping-Verhalten der Deutschen: Laut einer Umfrage, die sich auf den Zeitraum von Juli 2022 bis Juni 2023 bezieht, gehört Amazon hierzulande zum beliebtesten Online-Shop. 79 Prozent der Befragten gaben an, in besagtem Zeitraum mindestens einmal die Plattform für einen Einkauf genutzt zu haben. Dahinter folgen Ebay (39 Prozent), Otto (23 Prozent) und Zalando (19 Prozent).

Der Erfolg von Amazon dürfte auch dem alterstechnisch breit aufgestellten Kundenstamm zu verdanken sein. Denn laut einer Umfrage liegt der Kundenanteil stets über 74 Prozent – egal, ob man der Generation Baby Boomer (1946-1964), der Generation Z (1995-2012) oder einer Generation dazwischen zugehörig ist.

Auch die chinesische Plattform Temu ist über die Generationen hinweg ähnlich gut aufgestellt – jedoch auf deutlich geringerem Niveau (18 bis 25 Prozent). Anders verhält es sich bei Apple und Zalando: Hier wird deutlich, dass jüngere Menschen die Plattformen deutlich häufiger für ihren Einkauf nutzen als ältere.

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