Osnabrück Luis Vorbach aus „Die Schule der magischen Tiere 3“: So ist das Leben als Kinderschauspieler
Luis Vorbach erzählt im Interview mit Kinderreporterin Paula von seinem Leben als Kinderschauspieler, von Freundschaften beim Dreh und verrät, welches magische Tier er gerne in echt hätte.
Am 26. September ist es so weit: Der dritte Teil von „Die Schule der magischen Tiere“ kommt in die Kinos. Darin erlebt Ida zusammen mit ihren Mitschülern und ihren magischen Tieren neue Abenteuer auf der Wintersteinschule. Auch der Schauspieler Luis Vorbach spielt dieses Mal in der erfolgreichen Filmreihe mit. Unsere Kinderreporterin Paula hat mit ihm über den Film, die Dreharbeiten und sein Leben als Schauspieler gesprochen.
Frage: Luis, das erste Buch der „Schule der magischen Tiere“ ist im Jahr 2013 erschienen. Hast du die Bücher als Kind selbst auch gelesen?
Antwort: Ich habe als Kind eher wenig gelesen. Hauptsächlich, wenn wir in der Schule etwas lesen mussten. Aber ich habe mir immer gerne Geschichten angehört, das fand ich interessanter. Inzwischen lese ich mehr. Und ich hatte von den Büchern gehört – und natürlich auch die Filme wahrgenommen. Ich kannte dann auch schon Schauspieler, die beim zweiten Film der „Schule der magischen Tiere“ mitgemacht haben. Mittlerweile weiß ich natürlich, was abgeht.
Frage: Im dritten Film bekommt „Silas“ ein magisches Tier: ein Krokodil. Wenn du dir im echten Leben ein magisches Tier aussuchen dürftest: Welches wäre das?
Antwort: Im Film ist mein Krokodil vegan. Aber ich esse gerne Fleisch. Es wäre vielleicht ganz cool, wenn ich mit Rick, so heißt mein Krokodil im Film, mal ein Steak essen gehen könnte. Ich finde das Krokodil sehr, sehr cool. Es hat eine ganz andere Persönlichkeit, ein ganz anderes Auftreten als die anderen Tiere. Er ist ein bisschen peppiger. Und ich selbst habe zwei Hunde: Wenn ich ab und zu mit den Hunden sprechen könnte, wäre das auch sehr cool.
Frage: Im Film spielst du ja den besten Freund von Jo, bist du sonst auch so gut mit ihm befreundet?
Antwort: Loris Sichrovsky, so heißt der Schauspieler von Jo, und ich kommen sehr gut miteinander aus. Ich kenne ihn erst seit einem Jahr. Dass wir Freunde sind, würde ich schon sagen. Aber wir sehen uns nicht ganz so oft, weil er in Berlin lebt und ich im Allgäu in Bayern.
Frage: Hast du ein Vorbild als Schauspieler?
Antwort: Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Schauspielern, die ich toll finde: Leonardo DiCaprio, Robert De Niro, Jason Statham oder Anthony Hopkins zum Beispiel. Von jedem würde ich mir gerne ein paar Dinge abschauen. Ich mag auch die Bruce-Lee-Filme. Mich haben seine Disziplin und die Kampfszenen sehr begeistert. Aber das eine Vorbild, das gibt es nicht. Ich möchte auch nicht eine Kopie von irgendjemandem anderen sein, sondern meinen eigenen Charakter als Schauspieler weiterentwickeln und ausbilden.
Frage: Du hast ja noch in der Grundschule mit der Schauspielerei angefangen. Wie ging das: Schule und Schauspiel?
Antwort: Das war kein Problem. Für meine Klassenkameraden war das schon komisch, glaube ich. Die fanden es nicht so cool, dass ich am Anfang des Schuljahres für zwei Monate gefehlt habe. Mir hat das aber nichts ausgemacht, weil ich in der Schule sehr gut war und es mir leicht gefallen ist, den Stoff nachzuholen. Ich habe mich im Sekretariat abgemeldet und von der Schule kam dann die Antwort: „Wir wissen ja, dass du deine Aufgaben erledigst.“
Antwort: Mein Lehrer hat mich auch mal während der Dreharbeiten, ich glaube zu Alfons Zitterbacke, angerufen und mir meine Noten mitgeteilt. Er meinte: „Konzentriere dich auf den Dreh, das ist momentan wichtiger!“ Also, ich habe – Gott sei Dank – sehr viel Unterstützung von meinen Lehrern und meiner Familie bekommen.