Osnabrück Vorstoß zur Eizellspende im Bundestag – „Für einige kinderlose Paare der einzige Weg“
Das Spenden von Eizellen ist derzeit verboten in Deutschland, Leihmutterschaften auch. Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr hat nun Abgeordnete anderer Bundestagsfraktionen eingeladen, mit ihr einen Antrag zur Legalisierung zu erarbeiten. Hier sagt sie, was sie dabei antreibt.
Die rechtspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Katrin Helling-Plahr, hat ihren am Donnerstag bekannt gewordenen Vorstoß zur Legalisierung von Eizellspenden mit dringend benötigter Hilfe für Paare in Not begründet. „Für einige ungewollt kinderlose Paare ist die Inanspruchnahme einer Eizellspende der einzige Weg, ihren Kinderwunsch zu erfüllen“, sagte Helling-Plahr im Gespräch mit dieser Redaktion. „Um diesen Paaren zu helfen, setze ich mich für eine Legalisierung der Eizellspende noch in dieser Wahlperiode ein.“
Das Spenden von Eizellen ist derzeit verboten in Deutschland. Es würde auch Leihmutterschaften ermöglichen. Die FDP-Abgeordnete Helling-Plahr hatte schon vor Monaten angekündigt, im Bundestag einen Gruppenantrag zur Legalisierung einzubringen. Am Donnerstag lud sie Abgeordnete der Fraktionen von SPD, Grünen, FDP und Union schriftlich dazu ein, einen solchen Antrag nun gemeinsam zu erarbeiten. „Wenn Menschen einander aus altruistischen Motiven helfen wollen, müssen wir sie dabei bestmöglich unterstützen“, so Helling-Plahr.