Heimspiel gegen Esens  TuRa 07 ist dem Ausgleich nahe – verliert aber 1:2

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 18.08.2024 14:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
Nach dieser Szene forderten die Fehntjer einen Strafstoß. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus. Foto: Damm
Nach dieser Szene forderten die Fehntjer einen Strafstoß. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus. Foto: Damm
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In Westrhauderfehn führte der TuS Esens zur Pause mit 2:0. Nach einer Stunde übernahmen die Fehntjer das Kommando. Nach dem Anschlusstreffer forderten sie einen Handelfmeter. Der Pfiff blieb aber aus.

Westrhauderfehn - TuRa 07 Westrhauderfehn verlor am Sonnabend-Nachmittag auch das zweite Heimspiel gegen einen Meisterschaftsanwärter. Nach dem 1:2 gegen den TuS Pewsum vor einer Woche mussten sich die Fehntjer Bezirksliga-Fußballer dem TuS Esens mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben. Der Landesliga-Absteiger agierte im ersten Abschnitt sehr effektiv und führte zur Pause schon mit 2:0.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste dann zunächst gute Chancen liegen, bevor die Platzherren dann nach einer Stunde das Kommando übernahmen und fast noch zum Ausgleich gekommen wären. Nach dem Anschlusstreffer durch Jonas Meyer in der 78. Minute übersah Schiedsrichter Johannes Högemann (Heede) im Anschluss an einen Freistoß von Jonte Marks kurz vor dem Abpfiff ein Handspiel von Hauke Bents knapp vor der eigenen Torlinie.

„Esens hat bei zwei Chancen zwei Tore erzielt“

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Esens hat bei zwei Chancen zwei Tore erzielt“, sagte TuRas Trainer Kurt Ullmann nach dem Abpfiff. „Nach der Pause waren die Jungs dann zunächst noch etwas unkonzentriert, haben sich dann aber wie gegen Pewsum stark ins Spiel zurückgekämpft, sich aber leider wieder nicht belohnt.“

Beide Teams begannen vor 150 Zuschauern konzentriert. Die Bärenstädter hatten zunächst zwar mehr Spielanteile, die erste Möglichkeit ging aber an die Gastgeber. Nach einem Eckball von Jonte Marks scheiterte Felix Schütte mit einem Kopfball an Gästekeeper Jannes Havemann. Fünf Minuten später eroberte Kevin Hollmann den Ball an der Mittellinie, setzte zu einem langen Spurt an, verlagerte das Spiel mit einem Querpass auf die rechte Seite, wo Niklas Sukowki aus 25 Metern direkt abzog und Eike ter Veer im Fehntjer Gehäuse mit einem leicht abgefälschten Schuss keine Abwehrmöglichkeit ließ. Der zweite Treffer in der 26. Minute fiel nach dem gleichen Strickmuster. Diesmal setzte sich Isaiah Stainbank auf der linken Seite durch, passte scharf vor das Tor, wo sein Bruder Samuel am schnellsten reagierte und aus acht Metern zum 0:2 einschoss.

Esens verpasste gute Chancen zum 0:3

Die Fehntjer waren nach den beiden Treffern etwas von der Rolle und Esens machte weiter Druck. Einen Eckstoß von Finn Rosenboom köpfte Remko Til knapp über das Tor und Luca Janssen verpasste das 0:3 mit einem Distanzschuss ebenso knapp wie Manuel Meints, der einen Kopfball zwar über ter Veer, aber am Tor vorbeilupfte. Ein Schuss von Hollmann landete kurz vor der Pause auf der Oberkante der Querlatte. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde ein Schuss von Jannik Sondag gerade noch geblockt und Daniel Diekmann scheiterte an Havemann.

Die ersten Möglichkeiten direkt nach dem Wiederanpfiff gingen an die Gäste. Meints scheiterte zweimal freistehend an ter Veer und auch Rosenboom verpasste in der 53. Minute das wohl entscheidende 0:3. Danach änderte sich die Statik des Spiels. Die Gastgeber übernahmen die Initiative. Julian Jauken setzte sich in der 63. Minute energisch durch. Seine scharfe Hereingabe blockte Malte Ahrends vor dem einschussbereiten Diekmann zur Ecke. Diese zog Jonas Meyer auf Max Möhlmann, dessen Kopfball boxte Havemann aber spektakulär über die Querlatte.

Beinahe Ausgleich in der 80. Minute

Nachdem Jonas Meyer in der 74. Minute einen Volleyschuss noch verzog, machte er es kurz darauf besser. Einen Eckball von Marks jagte er direkt unter die Querlatte zum Anschluss. Nach einem Doppelpass mit Jasper Weber hätte er in der 80. Minute fast den Ausgleich erzielt. Nach dem nicht geahndeten Handspiel und fünf Minuten Nachspielzeit feierte Esens dann den dritten Sieg im dritten Spiel.

„Eigentlich hätten wir den Vorsprung nach der Pause ausbauen und alles klar machen müssen“, sagte Gästecoach Ralf Backhaus nach der Partie. „Ich meine aber auch, so haben wir nicht unverdient gewonnen. Wenn der Schiedsrichter Elfmeter gegen uns gegeben hätte, wäre es aber noch eng geworden.“

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