Lembruch  Dümmerleuchten statt Dümmerbrand: Das planen die Organisatoren

Johannes Kleigrewe
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Von Johannes Kleigrewe
| 13.08.2024 06:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Jahrelang war der „Dümmerbrand“ eine feste Größe im Veranstaltungskalender, doch dieses Jahr fällt die Veranstaltung aus. Mit dem „Dümmerleuchten“ gibt es aber eine Alternative. Foto: C. Kellers
Jahrelang war der „Dümmerbrand“ eine feste Größe im Veranstaltungskalender, doch dieses Jahr fällt die Veranstaltung aus. Mit dem „Dümmerleuchten“ gibt es aber eine Alternative. Foto: C. Kellers
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Statt des traditionellen „Dümmerbrands“ soll am 24. August das „Dümmerleuchten“ Besucher an den See locken. Was sich hinter der neuen Veranstaltungsidee verbirgt und was auf dem Programm steht, lesen Sie hier.

Tausende Besucher zog der traditionsreiche „Dümmerbrand“ im vergangenen Jahr mit einem spektakulären Feuerwerk an. Etwas überraschend kam da Anfang des Jahres die Nachricht, dass es 2024 keinen „Brand auf dem Dümmer“ geben wird. Ganz verzichten müssen Fans des Spektakels auf einen stimmungsvoll erleuchteten Abend an dem See jedoch nicht.

Denn in diesem Jahr soll das „Dümmerleuchten“ als neue Veranstaltung Besucher anlocken. Am 24. August soll die Strandpromenade in Lembruch, wo der „Dümmerbrand“ 2024 hätte stattfinden sollen, bunt erstrahlen. Die Veranstalter versprechen, die Promenade werde im „strahlend farbenfrohen Gewand für Fans von Genuss und Musik“ bereitstehen.

Los geht es um 16 Uhr mit einem Kinderprogramm, das einige Gastronomien entlang der Promenade anbieten. Um 17 Uhr gibt es dann an sechs Orten Livemusik – von Jazz über Pop bis hin zu Soul. Für Essen und Trinken ist auch gesorgt. „Die Besucher sollen am Ufer flanieren und gucken, wo es ihnen gefällt und dort den Abend genießen“, erklärt Margarete Schlick, die Teil der Gastronomen-Gemeinschaft ist. Das „Dümmerleuchten“ endet um 23 Uhr.

Für eine ganz besondere Atmosphäre soll eine stimmungsvolle Beleuchtung der sechs teilnehmenden Gastronomien sowie die Uferpromonade sorgen. Mit ihrem neuen Konzept wollen die Veranstalter den Wunsch nach Veränderung aufgreifen, der immer mal wieder an sie herangetragen sei, erklärt Margarete Schlick. „Es wurde dann nicht gesagt, was wir anders machen sollen“, berichtet sie, „daher haben wir das jetzt für uns in die Hand genommen.“

Für die Gastronomen stellt das neue Konzept auch eine größere Flexibilität dar. „Es ist nicht so groß wie der Dümmerbrand, der ein Riesenaufwand war“, so Schlick. Für das Feuerwerk fielen fixe Kosten an, egal ob es regnete oder nicht. Dazu kam großer organisatorischer Aufwand für Parkplätze, die Sicherheit und den Kunsthandwerkermarkt.

Nun könnten die Gastronomen selbst entscheiden, welche Künstler sie buchen und wie aufwendig die Beleuchtung in ihrem Lokal wird, sagt Schlick. Das kann nicht zuletzt den Geldbeutel schonen. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass die Veranstaltung etwas umweltfreundlicher wird, da das Feuerwerk wegfällt.

„Ich hoffe auf super Wetter, dass die Menschen flanieren, Musik und Essen genießen und einen netten Abend haben“, erklärt Margarete Schlick. Sie sagt aber auch, dass man nicht immer die großen Massen anlocken müsse. In dieser Hinsicht sei das „Dümmerleuchten“ eine Art Testballon, um zu sehen, ob das neue Konzept viele Menschen anspricht. „Wenn es gut läuft, kann man immer weitersehen“, betont Schlick.

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