Spitzenspiel am zweiten Spieltag  TuRa 07 verliert das Duell der 5:0-Sieger gegen Pewsum

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 11.08.2024 14:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Eine spannende und bis zum Schluss hektische Partie sahen die Zuschauer. Foto: Damm
Eine spannende und bis zum Schluss hektische Partie sahen die Zuschauer. Foto: Damm
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Die Bezirksliga-Partie Westrhauderfehn gegen Pewsum war am Samstag spannend bis zum Schluss. Die Gäste konnten dank einer starken ersten Halbzeit aber drei Punkte entführen.

Westrhauderfehn -TuRa 07 Westrhauderfehn verlor das erste Bezirksliga-Heimspiel der laufenden Saison gegen den TuS Pewsum mit 1:2. Die Gäste setzten sich vor 200 Zuschauern dank eines schnellen Führungstreffers und einer starken ersten Halbzeit in einer spannenden und zum Schluss etwas hektischen Begegnung zwischen den beiden 5:0-Siegern des Auftaktspieltages knapp durch. „Nach dem schnellen Rückstand haben wir uns etwas den Schneid abkaufen lassen“, sagte TuRas Coach Kurt Ullmann nach der Partie. „Im Verlauf der zweiten Halbzeit haben wir uns dann wieder zurück ins Spiel gekämpft und hätten durchaus noch den Ausgleich erzielen können“.

Torwart Joachim Gronewold klärt hier vor dem TuRaner Jannik Sondag. Foto: Damm
Torwart Joachim Gronewold klärt hier vor dem TuRaner Jannik Sondag. Foto: Damm

Das Spiel begann für die Krummhörner optimal. Nach einem Ballverlust der Fehntjer am gegnerischen Strafraum schalteten die Gäste in der vierten Minute schnell um. Marek Hinrichs steckte auf den schnellen Bryan Asprilla durch und der Neuzugang konnte zentral vor dem Tor allein aufs Fehntjer Gehäuse zulaufen und verwandelte sicher. Pewsum blieb am Drücker. In der 25. Minute verhinderte Henning Meyer das 0:2, als er vor dem einschussbereiten Asprilla nach präziser Flanke von Heiko Visser klären konnte.

0:2 zur Halbzeit

Kurz darauf kamen auch die Gastgeber zur ersten Möglichkeit. TuS-Keeper Joachim Groenewold konnte einen Schuss von Daniel Diekmann nur nach vorne abwehren, parierte dann den Nachschuss von Daoud Jajan aber stark mit dem Fuß und vereitelte in der nächsten heiklen Situation im Nachfassen den Ausgleich gegen Jannik Sondag. Nachdem ein Freistoß von Jannis Langheim das Fehntjer Gehäuse knapp verfehlte, traf Hinrichs in der 32. Minute im zweiten Versuch nach einer Hereingabe von Asprilla aus spitzem Winkel zum 0:2.

Spieldaten

Westrhauderfehn: ter Veer; H. Meyer, Schütte, Bohlen, J. Marks, Weber (76. J. Meyer), Stührenberg (86. Diarrassouba), Jauken, Jajan (69. Manholt), Diekmann, Sondag (76. Schulte).

Pewsum: Groenewold; Poppenga, Ringena, Hinrichs (85. Scholz), Visser, Müller (65. Lübbers), Langheim (74. Risto), Diekmann, Schoneboom, Asprilla (69. Gwosdenko), Bamezon (90.+2 Hempelmann).

Tore: 0:1 Asprilla (4.), 0:2 Hinrichs (32.), 1:2 Sondag (62.).

Die Versuche der Platzherren, noch vor dem Seitenwechsel zum Anschluss zu kommen, verpufften. Jasper Weber verpasste in der 39. Minute das Leder nach einem Freistoß von Meyer knapp und scheiterte drei Minuten später aus fünf Metern an Groenewold.

Spannende Schlussphase

Nach der Halbzeit sahen die Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Mit dem Anschlusstreffer durch Sondag in der 62. Minute, der sich resolut gegen Groenewold durchsetzte und gekonnt einnetzte, kam erneut Spannung auf. Nach einem Pass von Sondag köpfte Weber vier Minuten später freistehend über das Tor und einen Schuss des stark aufspielenden Julian Jauken lenkte Pewsums Torhüter zur Ecke.

In der 86. Minute vergab Jonas Meyer die letzte Ausgleichschance. Einen Freistoß von Felix Schütte köpfte er in die Arme von Groenewold. Zwei Minuten später verpasste Derk Schoneboom freistehend die endgültige Entscheidung, als er nach einem Konter aus zwölf Metern das Tor nicht traf, aber trotzdem kurz darauf den Sieg mit seinen Mannschaftskameraden bejubeln durfte.

Gästetrainer Jonas Petersen war erleichtert nach dem Abpfiff. „Das war ein sehr starkes Stück Arbeit heute“, sagte er. „Die schnelle Führung hat uns in die Karten gespielt. Der erste Durchgang war absolut gut. Nach dem Gegentreffer haben wir dann etwas den Faden verloren, den Vorsprung dann aber doch verteidigen können“.

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