Hamburg Urlauber aufgepasst: In diesen europäischen Ländern stehen die meisten Blitzer
Der Sommer ist da, und viele machen sich mit dem Auto auf den Weg in den Urlaub. Doch ob in Frankreich, Österreich oder Spanien – überall lauern Blitzer. Wo Reisende besonders wachsam sein sollten.
Sommerzeit ist Reisezeit – und laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen nutzen die Deutschen für 41 Prozent ihrer Urlaubsreisen das Auto. Gepäck in den Kofferraum, Kinder auf die Rückbank und rauf auf die Autobahn!
Doch ob entlang der Küste Spaniens, vorbei an den malerischen Dörfern Frankreichs oder durch die vielfältige Naturlandschaft der italienischen Toskana – überall lauern Blitzer, die dafür sorgen sollen, dass Tempolimits eingehalten werden. Manche Länder messen allerdings etwas akribischer als andere. Wer auf unbekannten Terrain unterwegs ist, könnte also leicht in die Falle tappen.
Eine Statista-Grafik, die sich auf Daten der weltweiten Blitzdatenbank SCDB.info bezieht, gibt einen Überblick, in welchen europäischen Ländern besonders viele fest installierte Blitzgeräte stehen.
Besonders genau nimmt es demnach Russland. 18.403 Radarkontrollen überprüfen hier (Stand Juni 2023) die Geschwindigkeit der Autofahrer. Gemessen an der Größe des Landes, fällt die Anzahl wiederum gering aus. Um einiges wahrscheinlicher ist es in Italien auf einen Blitzer zu treffen. In dem südeuropäischen Urlaubsland stehen 11.022 Anlagen.
Auf Platz drei hat es Großbritannien mit 7505 Blitzern im Land geschafft. Deutschland liegt mit 4682 Blitzern auf Platz vier. Auch Frankreich (3700), Belgien (3044), Schweden (2424) und Spanien (2156) zählen zu den Reiseländern, in denen noch vergleichsweise viele Radarfallen stehen. Weniger Sorgen müssen sich Reisende hingegen in Kroatien (419 Blitzer), Portugal (136 Blitzer), Slowenien (134 Blitzer) und Dänemark (19 Blitzer) machen – was aber kein Grund sein sollte, hier besonders aufs Gas zu drücken.