Raufen im Sand  Die 33 besten Bilder vom Beach-Wrestling am Idasee in Idafehn

Holger Weers
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Von Holger Weers
| 05.08.2024 16:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Beach-Wrestling-Turnier am Idasee kam bei Teilnehmern und Zuschauern gut an. Foto: Weers
Das Beach-Wrestling-Turnier am Idasee kam bei Teilnehmern und Zuschauern gut an. Foto: Weers
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Die Jugendarbeit der Gemeinde Ostrhauderfehn lud zum ersten Beach-Wrestling-Turnier ein. Doch was steckte hinter der Idee? Jugendpfleger Steven Jongmans berichtet. Mit Bildergalerie.

Idafehn - Ein Hauch von Olympia erlebten am Samstag, 3. August 2024, die Besucher am Idasee in Idafehn. Die Jugendarbeit der Gemeinde Ostrhauderfehn hatte zum ersten Beach-Wrestling-Turnier am Idasee eingeladen. Auf einer aufgeschütteten Sandfläche präsentierten zahlreiche Erwachsene und Jugendliche bei Showkämpfen das Freistilringen. Die rund 40 Teilnehmer kamen aus ganz Norddeutschland. Als Begrenzung diente ein Ring, dessen Durchmesser etwa sechs Meter beträgt. Ein Kampf dauerte zwischen einer und vier Minuten. Ziel ist, den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu legen.

Bildergalerie
33 Bilder
Beach-Wrestling am Idasee
05.08.2024

„Die Idee, so ein Turnier auszurichten, stammt von mir“, sagt Steven Jongmans, Jugendpfleger bei der Gemeinde Ostrhauderfehn. „Bei der Jugendarbeit im Waggon ist mir aufgefallen, das die Jungs gerne aus Spaß miteinander raufen. Ich habe ich mir überlegt, wie man diese überschüssige Energie in einen sportlichen Wettkampf umwandeln kann. Daher habe ich mir professionelle Hilfe durch Deniss Frestra geholt. Er ist Trainer der Ringerabteilung des TV Cloppenburg“, sagt Jongmans.

Jede Woche vier Stunden lang trainiert

Im Juni wurde mit den Ostrhauderfehner Jugendlichen vom Waggon jede Woche vier Stunden Training angesetzt. „Die Gruppe umfasste 15 Jugendliche“, führt der Jugendpfleger näher aus. An zwei Tagen in der Woche wurde mit den Jugendlichen für jeweils zwei Stunden ein Ringer-Training durchgeführt. „Ziel ist es, bei den Jugendlichen Interesse und Begeisterung für den Sport zu wecken“, erklärt Jongmans.

Anstatt die Kämpfe üblicherweise in einer Halle durchzuführen, entstand die Idee, daraus eine Freiluftveranstaltung zu machen. „So etwas gibt es hier nicht“, weist Ostrhauderfehns Jugendpfleger auf die Besonderheit des Beach-Wrestling-Turniers unter freiem Himmel hin. Die Freiluftveranstaltung soll nicht nur bei den Kämpfern sondern auch bei den Zuschauern als Werbemaßnahme für den Ringersport dienen. Unterstützung bei der Ausrichtung erhielt Steven Jongmans durch ein Ehrenamtsteam sowie die Tanzgruppe der KIG (Karnevalistische Interessengemeinschaft Idafehn und Umgebung). Selbst der Präsident des Niedersächsischen Ringer-Verbandes, Dimitrij Gaas, ließ es sich nicht nehmen, an der Veranstaltung als Teilnehmer des Wettkampfgerichtes mitzuwirken.

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