Sieg gegen Thüle  TuRa 07 Westrhauderfehn vor 450 Fans im Elferkrimi weiter

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 30.07.2024 12:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Groß war der Jubel bei TuRa 07 nach dem Weiterkommen im Bezirkspokal. Fotos:Damm
Groß war der Jubel bei TuRa 07 nach dem Weiterkommen im Bezirkspokal. Fotos:Damm
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Erfolgreicher Pflichtspielstart für den neuen TuRa-Coach Kurt Ullmann. In der ersten Bezirkspokal-Runde hieß es 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den SV Thüle. Nächsten Mittwoch kommt es zum Knaller.

Westrhauderfehn - TuRa 07 Westrhauderfehn erreichte durch einen 6:4-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den Cloppenburger Bezirksligisten SV Thüle die zweite Runde im Bezirkspokal, nachdem man in der letzten Saison erst im Halbfinale am späteren Pokalsieger SV Holthausen-Biene gescheitert war. Nach 90 Minuten stand es 1:1. Am nächsten Mitwoch erwarten die Fehntjer nun den Landesligisten SC Blau-Weiß Papenburg mit dem langjährigen TuRa-Coach Ralf Ammermann.

Den Treffer für die Gastgeber erzielte der eingewechselte Neuzugang Jannik Sondag nach Zuspiel von Sönke Weßling, der ebenfalls erst kurz zuvor eingewechselt worden war in der 80. Minute. Sondag verwandelte auch den entscheidenden Elfmeter. Thüles Routinier Tobias Böhmann hatte drei Minuten nach dem Fehntjer Führungstreffer mit einem Freistoß ausgeglichen.

Das sagt Trainer Kurt Ullmann

Für Turas neuen Trainer Kurt Ullmann war es nach dem Pokalgewinn bei der Strücklinger Sportwoche ein Erfolg im ersten Pflichtspiel. Entsprechend gut war seine Laune nach dem Abpfiff. „Wir sind zwar etwas holprig gestartet, haben uns dann aber gesteigert und das Spiel im zweiten Abschnitt in den Griff bekommen“, sagte der Coach. „Jetzt freue ich mich auf das Duell mit meinem alten Kumpel Ralle Ammermann.“

Vor dem Anpfiff wurden die Neuzugänge des Bezirksligisten vorgestellt. Für Sponsoren, Gönner und Jahreskarteninhaber gab es anschließend Freigetränke und leckeres Grillgut. Das Spiel ließ sich vor 450 zahlenden Zuschauern, darunter waren erstaunlich viele Gästefans, für die Platzherren nicht so gut an. Die Gäste begannen schwungvoll, ballgewandt und mit sicherem Passspiel, strahlten aber wie die Fehntjer, die sich im ersten Abschnitt etliche Fehler im Spielaufbau erlaubten, kaum Torgefahr aus.

Jonte Marks (rechts) im Kampf um den Ball gegen Mark Schmidt.
Jonte Marks (rechts) im Kampf um den Ball gegen Mark Schmidt.

Erste Möglichkeit von Meyer

Die erste Möglichkeit der Gastgeber hatte Henning Meyer in der 23. Minute, der mit einem Kopfball nach Freistoß von Daoud Jajan das Tor aber knapp verpasste. Kurz darauf faustete Thüles Keeper Paul Meyer einen Flachschuss von Jonte Marks aufs kurze Eck zur Ecke. TuRas Torhüter Nils Marks musste erst in der 37. Minute ernsthaft eingreifen, als er einen Schuss von Mark Schmidt entschärfte und Felix Schütte die Situation endgültig bereinigte.

Westrhauderfehn: N. Marks, H. Meyer, Schütte, Bohlen, J. Marks, Weber (60. Sondag), Jauken, Stührenberg, J. Meyer (71. Weßling),, Jajan, Diekmann (71. Mansholt).

Tore: 1:0 Sondag (80.), 1:1 Böhmann (83.).

Elfmeterschießen: 2:1 Weßling, 2:2 Wilken, 3:2 Mansholt, 3:3 Kozlorowski, 4:3 J. Marks, Böhmann verschießt, 5:3 Jajan, 5:4 Menzen, 6:4 Sondag

Marks verhinderte auch in der 51. Minute den Führungstreffer der Gäste. Böhmann setzte Tobias Bruns in Szene, der allein vor dem Fehntjer Keeper den Ball aber an diesem nicht vorbei bekam. Danach bekamen die Platzherren das Spiel allmählich in den Griff. In der 62. Minute verpasste Daniel Diekmann eine Hereingabe von Henning Meyer nur ganz knapp. Fünf Minuten später konnte Arif Özsimsek, Jajan nach einem Steckpass von Julian Jauken gerade noch am Torschuss hindern.

TuRa drängte auf die Führung

TuRa drängte nun auf die Führung. Doch auch weitere Chancen, durch Jauken, Sondag und Sönke Weßling brachten zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Den gab es in der 80. Minute, als Weßling mit einem Diagonalpass von Schütte in Richtung Tor geschickt wurde, klug nach innen ablegte, wo Sondag goldrichtig eingelaufen war und sicher einschob.

Nur drei Minuten später die kalte Dusche, als Thüles Kapitän Böhmann einen Freistoß aus spitzem Winkel schlitzohrig in die kurze Ecke bugsierte. Bevor es ins Elfmeterschießen ging, in dem alle Fehntjer trafen, Thüles Böhmann beim dritten Schuss das Tor aber nicht traf, verpasste Jajan die vorzeitige Entscheidung mit einem Distanzschuss haarscharf.

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