Berlin Gehirnjogging im Wasser: Warum Schwimmen in jedem Alter empfehlenswert ist
Regelmäßiges Schwimmen ist eine großartige Weise, den Körper gesund zu halten. Weniger bekannt ist, dass Schwimmen auch das Gehirn fit hält. Warum Schwimmen so gut für uns ist.
Regelmäßige sportliche Betätigung sorgt für ein gesundes Leben. Besonders gut eignet sich hierfür das Schwimmen. Kaum eine Sportart trainiert so viele Muskeln und das Herzkreislaufsystem so gut wie Schwimmen. Studien zeigen, dass sogar das Gehirn profitieren soll. Warum sind regelmäßige Badeeinheiten so gut für Menschen?
Ausdauersportarten sorgen dafür, dass das Gehirn besser mit Blut versorgt wird. Außerdem ist das Blut, welches während anstrengender Aktivität das Hirn erreicht, mit sehr viel Sauerstoff angereichert. Eine Studie fand einen Anstieg von 14 Prozent besserer Hirndurchblutung bei ihren jungen Athleten während des Schwimmens.
Die Wissenschaftler konnten ebenfalls nachweisen, dass die Athleten nach 20-minütigen Schwimmeinheiten merklich besser bei kognitiven Aufgaben abschnitten als vorher.
Eine weitere Studie fokussierte sich auf die Vorteile des Schwimmens, speziell für ältere Menschen. Hier fanden Forscher bei einer Gruppe mit einem Durchschnittsalter von 66 Jahren Verbesserungen in der Zeit, die sie für kognitive Aufgaben benötigten und eine verbesserte Aufmerksamkeitsspanne.
Auch die ganz jungen Menschen sollten öfter ins Schwimmbad. Experten für Hören, Sprechen und Sprachen testeten den Einfluss von körperlicher Aktivität auf den Lernerfolg von Kindern im Schulalter. Auch hier hat das Schwimmen sich als vorteilhaft herausgestellt.
Wie Wissenschaftler zeigen konnten, hält regelmäßiges Schwimmen das Hirn auf Trab. Auch die Stimmung wird durch regelmäßigen Sport kurzfristig positiv beeinflusst. Eine weitere Analyse von verschiedenen Hirnarealen und deren Rolle in Bezug auf Depressionserkrankungen hat gezeigt, dass Ausdauersport, wie zum Beispiel Schwimmen, solchen Erkrankungen entgegenwirken kann.