Notrufe im Kreis Leer Dutzende Keller liefen bei Gewitter voll
Starker Regen hat die Feuerwehren im Landkreis Leer in Atem gehalten. Überall waren Keller vollgelaufen, und dann gab es noch ein havariertes Boot.
Landkreis Leer - Gewitter mit starkem Regenfall hat am Freitag ab dem Nachmittag zu mehreren Dutzend Einsätzen der Feuerwehren im Landkreis Leer geführt. Eine genaue Zahl der Einsätze konnte Feuerwehrsprecher Dominik Janßen am Abend nicht nennen. Aber in vielen Gemeinden und Städten waren die Feuerwehrleute im Dauereinsatz.
Zahlreiche Notrufe waren wegen vollgelaufener Keller erfolgt. „Es standen auch viele Straßen unter Wasser“, resümiert Janßen. Die Kanalisation habe solche Regenmengen nicht verkraftet. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, habe sich alles wieder beruhigt.
Havarie mit glimpflichen Ausgang
Zu den vollgelaufenen Kellern kam für Feuerwehrleute in Neermoor noch ein havariertes Boot auf der Ems. Laut Janßen war der Antrieb ausgefallen. Es sei den Skippern aber gelungen, das Boot auf Grund laufen zu lassen. Sie konnten sich demnach in Sicherheit bringen. „Es gab keine Verletzten", berichtet Janßen.
Am frühen Abend hatte ein Blitzeinschlag den Dachstuhl eines Hauses in Boen (Gemeinde Bunde) in Brand gesetzt. Das Feuer konnte gelöscht werden. Nähere Informationen dazu lagen am Abend sowie am Morgen nicht vor.
Ein Blitz ist ebenfalls in ein Wohnhaus in der Straße Maenlanne in Weener eingeschlagen. Einige Dachziegel wurden beschädigt, aber es brach kein Brand aus, so die Feuerwehr Weener in einer Mitteilung.