Kunststoffkorb fing Feuer 150.000 Euro Schaden nach Wohnhaus-Brand in Sögel
Ein Korb stand auf einer angeschalteten Herdplatte. Das Feuer vernichtete die Kücheneinrichtung. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.
Sögel - Gegen 12.20 Uhr ist es am Donnerstag, 4. Juli 2024, im emsländischen Sögel an der Mühlenstraße zu einem Küchenbrand im Obergeschoss eines Wohnhauses gekommen. Ein Kunststoffkorb auf einer angeschalteten Herdplatte geriet in Brand. Das Feuer vernichtete die Kücheneinrichtung und entwickelte eine so starke Hitze, dass teilweise der Putz von der Wand platzte und schwarze Rauchschwaden durch das ganze Wohnhaus zogen.
Bauarbeiter einer benachbarten Baustelle hatten das Feuer entdeckt und mit Handfeuerlöschern bekämpft. Ein Familienmitglied versuchte zudem, mit Wasser zu löschen und erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung. Es wurde vom Rettungsdienst betreut und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.
Da das ganze Haus von den giftigen Rauchgasen in Mitleidenschaft gezogen wurde und es von der Polizei und Feuerwehr für unbewohnbar erklärt wurde, wurde die Bewohnerin in der Verwandtschaft untergebracht. Der Gesamtschaden wird aktuell auf 150.000 Euro geschätzt, heißt es seitens der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Die Feuerwehr Sögel, die aufgrund des Alarmstichwortes „Dachstuhlbrand“ mit fünf Fahrzeugen und 22 Feuerwehrleuten angerückt war, nahm Nachlöscharbeiten unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten vor und durchsuchte das Brandobjekt mit einer Wärmebildkamera nach restlichen Glutnestern. Außerdem wurde das Haus belüftet, um die Rauchschwaden zu entfernen. Nach einstündigem Einsatz konnten die Kameraden wieder abrücken.