Innsbruck  Hausdurchsuchung in Tiroler Villa von Signa-Gründer René Benko

Svana Kühn
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Von Svana Kühn
| 25.06.2024 11:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Foto: IMAGO/Eibner Europa
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Am Dienstagmorgen durchsucht ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Millionen-Villa des Signa-Gründers René Benko in Innsbruck-Igls. Darüber berichten verschiedene österreichische Medien übereinstimmend.

In der Millionen-Villa des österreichischen Unternehmers und Signa-Gründers René Benko läuft derzeit ein Polizeieinsatz. Kurz nach 8 Uhr am Morgen seien die Einsatzkräfte angerückt, berichten verschiedene österreichische Medien. Laut „tirol.orf.at“ soll auch eine Drohne vor der Villa gesehen worden sein. Die „Kronen Zeitung“ berichtet zudem, dass offenbar auch bei der Signa-Zentrale in Wien mehrere Beamte vor Ort gewesen sein sollen.

Die Polizei habe sich bislang nicht zu dem Einsatz äußern wollen. Stattdessen habe man auf die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft verwiesen. Oberstaatsanwalt René Ruprecht sagte der „Bild“: „Ich ersuche um Verständnis, dass österreichische Staatsanwaltschaften aufgrund der geltenden Rechtslage grundsätzlich keine Medienauskünfte zu bevorstehenden oder laufenden Ermittlungsschritten erteilen können.“

Norbert Wess, Anwalt von René Benko, bestätigte jedoch dem österreichischen „Standard“ und dem „Spiegel“, dass derzeit eine Hausdurchsuchung laufe, um „allfällige Unterlagen zu den ohnehin medial kolportierten Vorwürfen“ sicherzustellen. Benko verhalte sich „kooperativ und konstruktiv“.

Bei einer Kreditverhandlung vorigen Sommer soll der Signa-Gründer gegenüber einer Bank die wahre wirtschaftliche Lage der Signa verschleiert haben. Ermittelt wird gegen Benko persönlich, eine weitere Person und eine Signa-Firma

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