Bremen  Verfolgungsjagd in Bremen: Autofahrer rammt Streifenwagen und verletzt Polizisten

Melanie Hohmann
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Von Melanie Hohmann
| 19.06.2024 17:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf seiner Flucht vor der Polizeikontrolle hat ein Autofahrer mehrere Streifenwagen beschädigt und zwei Polizisten verletzt. Foto: Friso Gentsch
Auf seiner Flucht vor der Polizeikontrolle hat ein Autofahrer mehrere Streifenwagen beschädigt und zwei Polizisten verletzt. Foto: Friso Gentsch
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Nach einer Verfolgungsjagd in Bremen wird ein Autofahrer festgenommen, der unter Einfluss von Drogen stand. Er hatte zuvor Streifenwagen gerammt und zwei Polizisten verletzt.

Ein flüchtender Autofahrer hat am Dienstag in Bremen zwei Polizisten aus Niedersachsen leicht verletzt und fünf Streifenwagen der beteiligten Polizeidienststellen beschädigt. Der Mann konnte vorläufig festgenommen werden, berichtete Nils Matthiesen von der Pressestelle der Polizei. Die genaue Schadenshöhe sei noch nicht abschließend bezifferbar.

Einsatzkräfte der Polizei Bremen wollten laut Bericht am Dienstagabend an der Neuenlander Straße einen Wagen kontrollieren, dessen Fahrer zuvor durch auffällige Fahrweise aufgefallen war. Der Fahrzeugführer ignorierte wiederholt die Anhaltesignale und versuchte sich der Kontrolle durch eine waghalsige Flucht zu entziehen. Dabei überfuhr er mit hoher Geschwindigkeit mehrere Rotlichter und raste teilweise über Geh- und Radwege.

Streifenwagen aus Niedersachsen und Bremen sei es schließlich gelungen, den Flüchtenden beim Wenden in der Arster Heerstraße zu stoppen, teilte die Polizei weiter mit. Bei dem Versuch, der Festnahme zu entgehen, rammte der Fahrer mehrere der Einsatzfahrzeuge, bevor er zum Stillstand kam. Sowohl der leichtverletzte 40 Jahre alte Fahrer als auch seine 46-jährige Beifahrerin seien daraufhin vorläufig festgenommen worden.

Während der Festnahme habe der Mann versucht, die Einsatzkräfte anzuspucken, weshalb ihm eine Spuckschutzhaube angelegt worden sei, berichtete die Polizei. Der Fahrer habe „offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln“ gestanden, eine Blutentnahme sei angeordnet worden. Im Auto hätten Polizisten mögliches Diebesgut sowie eine Schreckschusswaffe gefunden. Es habe sich zudem herausgestellt, dass der 40-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall würden andauern.

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