Verkehr im Zentrum  Brücke über 1. Südwieke in Rhauderfehn wird nachhaltig ersetzt

| | 11.06.2024 18:48 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Jetzt wurde die Brücke entfernt. Fotos: Hellmers
Jetzt wurde die Brücke entfernt. Fotos: Hellmers
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An der 1. Südwieke nahe dem Rathaus in Westrhauderfehn ist nun die Brücke abmontiert worden. Eine neue soll kommen, das hat auch Auswirkungen auf den Verkehr. Wie geht es weiter?

Westrhauderfehn - Seit Ende der vergangenen Woche klafft ein Loch über die 1. Südwieke in Westrhauderfehn. Der Grund: Die Brücke in der Nähe des Riesen-Fokko zwischen dem Rathaus und der Volksbank ist abtransportiert worden. „Die wird entsorgt“, sagt Thomas Weers vom Bauamt der Gemeinde Rhauderfehn. Dort, wo es bislang auf die Brücke ging, versperren nun zwei Bauzäune den Weg. Das ist nur vorübergehend, sagt Weers. Vermutlich in der nächsten Woche soll eine neue Brücke kommen. Zuvor müssen noch letzte Details geklärt werden.

So war die Brücke noch komplett aus.
So war die Brücke noch komplett aus.

Für die Sanierung der Brücken hatte die Gemeinde 2020 ein Programm erstellt. Rund 50 Brücken gibt es in Rhauderfehn, etwa die Hälfte davon sind Fußgängerbrücken. Vor einem Jahr begannen die Arbeiten an der Brücke beim Rathaus. Anders als das Vorgängermodell ist die neue nicht mehr aus Tropenholz, sondern aus nachhaltigem Holz gebaut, erläuterte Weers im vergangenen Jahr. Damit hätten die Kollegen in den Niederlanden gute Erfahrungen gemacht.

Unterschied zur alten Brücke

Der marode Oberbau der alten Brücke ist im vergangenen Jahr abmontiert worden. Vergangene Woche folgte der Rest. Nun soll im nächsten Schritt die Böschung unter der Brücke saniert werden. Die Firma Herman Jansen Straßen- und Tiefbauunternehmung aus Aschendorf sei damit beauftragt worden. Sobald das abgeschlossen ist, könne die neue Brücke kommen, so Weers. Die liege im Gewerbegebiet in Rhaudermoor bei der Firma Stührenberg bereits bereit.

Bis dahin müsse allerdings die Verkehrssituation noch geklärt werden. Denn für die Arbeiten müsse die Straße gesperrt werden. Dort fahren aber auch täglich die Schulbusse Richtung Schulzentrum und zurück. Deshalb sei die Gemeinde in Gesprächen, ob die Busse trotzdem dort fahren können.

Einen Unterschied gebe es noch im Vergleich zur alten Brücke. „Die sieht zwar genauso aus“, sagt Weers – also optisch wie eine Klappbrücke. Aber: Die Alte hat tatsächlich funktioniert, die Neue nicht. „Das wurde schon lange nicht mehr genutzt. Das macht ja auch keinen Sinn“, so Weers. Mit dem Kreisel im Norden und der Betonbrücke zum Plümerskamp komme der Bootsfahrer ohnehin nicht weit. Zumal auf dem Stück mehrere Staustufen sind.

Wann und wie lange die 1. Südwieke für die Arbeiten gesperrt wird, werde noch bekanntgegeben.

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