Harpstedt  Schwerer Unfall auf A1 Richtung Osnabrück: Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Melanie Hohmann
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Von Melanie Hohmann
| 22.05.2024 13:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf der A1 bei Harpstedt hat es am Mittwoch einen heftigen Auffahrunfall an einem Stauende gegeben. Foto: NWM-TV
Auf der A1 bei Harpstedt hat es am Mittwoch einen heftigen Auffahrunfall an einem Stauende gegeben. Foto: NWM-TV
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Ein schwerer Unfall auf der A1 bei Harpstedt hat am Mittwoch den Verkehr in Richtung Osnabrück zum Erliegen gebracht. Ein Lastwagenfahrer ist lebensgefährlich verletzt worden. Inzwischen ist die Sperrung wieder aufgehoben.

Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 im Bereich der Gemeinde Harpstedt ist am Mittwoch gegen 10.20 Uhr ein Mann schwer verletzt worden. Die Richtungsfahrbahn Osnabrück musste voll gesperrt werden. Um 14.30 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Zur Unfallzeit befuhr ein 55-jähriger Mann mit einem Sattelzug den rechten Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Osnabrück. Kurz vor der Anschlussstelle Groß Ippener übersah er das Ende eines Staus, der sich aufgrund einer Tagesbaustelle gebildet hatte. Trotz eines Ausweichmanövers nach rechts kollidierte er mit dem Sattelzug eines 43-jährigen Mannes.

Der schwer verletzte 55-Jährige war nach dem Aufprall in der stark beschädigten Fahrerkabine eingeschlossen. Er wurde von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Brinkum, Groß Mackenstedt und Fahrenhorst befreit, die mit insgesamt 42 Einsatzkräften ausrückten.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerte sich ein Ersthelfer um den schwer verletzten Mann. Er verschaffte sich durch das Einschlagen einer Scheibe Zugang zur Fahrerkabine und erlitt dadurch leichte Schnittverletzungen.

Die weitere medizinische Versorgung des 55-Jährigen übernahm die Besatzung eines Rettungswagens. Sein Transport ins Krankenhaus erfolgte mit einem Rettungshubschrauber. Der eingeflogene Notarzt stufte die Verletzungen des Mannes als potenziell lebensgefährlich ein.

An beiden Sattelzügen entstanden erhebliche Schäden, die von den Beamten auf ungefähr 150.000 Euro beziffert wurden.

Nach dem Unfall wurde die A1 in Richtung Osnabrück gesperrt. Der Verkehr, der sich direkt hinter der Unfallstelle gestaut hatte, konnte diese gegen 12 Uhr passieren. Entgegen der ersten Prognosen hat die Bergung der schwer beschädigten Lastwagen weniger Zeit in Anspruch genommen und war bereits gegen 14.30 abgeschlossen. Die Sperrung der A1 im Dreieck Stuhr wurde gegen 14.50 Uhr aufgehoben.

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