Feuerwehr und THW im Einsatz  Zwei Wohnhäuser in Westerstede in Flammen

| 10.05.2024 14:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In den frühen Morgenstunden des 10. Mai brach in Linswege ein Feuer aus, das die Einsatzkräfte für Stunden in Atem hielt. Symbolfoto: Murat/DPA
In den frühen Morgenstunden des 10. Mai brach in Linswege ein Feuer aus, das die Einsatzkräfte für Stunden in Atem hielt. Symbolfoto: Murat/DPA
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Bei einem Feuer sind am Freitagmorgen zwei Doppelhaushälften in Westerstede-Linswege schwer beschädigt worden. Eine Krankenschwester hatte den Brand entdeckt. Zum Glück für die 17 Bewohner.

Westerstede - Ein Brand in Linswege hat am Freitagmorgen, 10. Mai 2024, für Aufmerksamkeit über die Grenzen der Westersteder Ortschaft hinweg gesorgt. Zwei Doppelhaushälften waren in Brand geraten.

Anwohner wurden über Katwarn und im Radio gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die durch den Ort führende Landesstraße wurde für die Dauer der Löscharbeiten für den Verkehr gesperrt.

Zuerst brannte ein Auto

Eine Krankenschwester hatte das Feuer laut Polizeibericht am Freitag gegen 4.30 Uhr auf dem Heimweg vom Dienst im Klinikum Oldenburg entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen war zunächst ein Auto in Brand geraten. Vermutet wird ein technischer Defekt. Nicht nur das Auto ging in Flammen auf, auch das Carport und ein weiteres Fahrzeug, das dort abgestellt war.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute brannten die Autos und das Carport bereits lichterloh. Die Einsatzkräfte mehrerer Ortswehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf die Doppelhäuser nicht verhindern.

17 Menschen betroffen

Die insgesamt 17 Bewohner konnten alle rechtzeitig informiert werden, wie die Polizei mitteilt. Niemand wurde verletzt. Der Brand richtete großen Schaden an. Eine Summe konnte noch nicht genannt werden. Doch nur „mit Glück“ sei eine der vier Einheiten in den beiden Häusern noch bewohnbar, wie es heißt.

Die Löscharbeiten und die anschließende statische Sicherung der Gebäude durch das Technische Hilfswerk (THW) dauerte mehrere Stunden.

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Ein Gutachter wurde eingeschaltet.

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