Berlin Neue Paypal-Betrugsmasche: Geld von Unbekannt zurückgefordert
Um online zu bezahlen, nutzen viele Menschen den Anbieter Paypal. Doch Trickbetrüger wittern hier ihre Beute. Aktuell ist eine neue Betrugsmasche in Umlauf. So läuft sie ab – und diese Dinge können getan werden, um davor sicher zu sein.
Bei Geldtransaktionen, die online ablaufen, ist stets Vorsicht geboten. Eine neue Betrugsmasche ist momentan bei dem Anbieter Paypal zu beobachten. Davor warnt auch die Verbraucherzentrale. Wie gehen die Betrüger vor und welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es?
Der Betrug beginnt mit einer Zahlung von einem Unbekannten. Diese erfolgt über die Option „Waren und Dienstleistung“. Kurz danach folgt eine Nachricht, in welcher steht, dass diese Zahlung aus Versehen getätigt wurde. Die Betrüger bitten darum, das Geld über „Freunde und Familie“ zurückzusenden.
Das Problem, dass die Betrüger sich zu Nutzen machen, ist Folgendes: Über die Funktion „Freunde und Familie“ besteht kein Käuferschutz. Der Betrüger überweist hingegen mit Käuferschutz. Er fordert sein Geld von Paypal zurück, sobald er die vermeintliche „Rücksendung“ des Geldes erhalten hat.
Der Betrüger erhält also sein eigenes Geld zurück und zusätzlich das, welches sein „Opfer“ ihm gesendet hat. Diese Person hat wiederum keine Möglichkeit, das verlorene Geld wiederzubekommen. Gerade bei hohen Beträgen ist das heikel, aber auch schon bei kleineren Summen ist dieser Betrug ärgerlich.
Um sicherzugehen, dass das Geld im Notfall zurückgeholt werden kann, sollte nie eine neue Zahlung gestartet werden. Stattdessen gibt es einen direkten Weg der Rückzahlung. In der App nennt dieser sich „Rückzahlung senden“, im Browser „Diesen Betrag zurückzahlen“. Paypal sieht somit, dass der Betrag zurückerstattet wurde und wird dem Betrüger nicht erlauben, sein vorher überwiesenes Geld zurückzuziehen.
Wer fälschlich überwiesenes Geld behält, macht sich strafbar. Der Besitzer des Geldes hat einen Herausgabeanspruch und darf sein Geld zurückfordern. So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Auch wenn es sich um einen Betrüger handelt, darf das Geld nicht behalten werden. Mit der oben beschriebenen Vorgangsweise sind Sie auf der sicheren Seite.