Berlin  Lieblingsgetränk Kaffee: So hält er den Kopf fit

Jonathan Bresch
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Von Jonathan Bresch
| 10.05.2024 06:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Für viele gehört der Kaffee am Morgen zum Tag dazu Foto: IMAGO / CHROMORANGE
Für viele gehört der Kaffee am Morgen zum Tag dazu Foto: IMAGO / CHROMORANGE
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Der Kaffee am Morgen bringt Schwung in den Tag. Da enden die Vorteile des regelmäßigen Koffeinkonsum allerdings nicht. Studien weisen auf eine bessere Gesundheit bei Kaffeetrinkern hin.

Ein großer Teil der Deutschen trinkt morgens Kaffee zum Wachwerden. Koffein kann allerdings nicht nur dabei helfen, das Gehirn in den Gang zu bringen, sondern es trägt auch zur langfristigen Gesundheit des Gehirns bei.

Während die Gründe für Demenz im Alter und Alzheimer noch nicht vollständig erforscht sind, können einige Aussagen über den Zusammenhang zwischen Koffeinkonsum und der Erkrankung bereits gemacht werden.

Der Stand der medizinischen Forschung ist, dass regelmäßiges Kaffeetrinken das Risiko, an Demenz zu erkranken, um bis zu 65 Prozent senken kann. Kaffee kann zwar noch nicht als garantiert funktionierendes Medikament gegen Demenz behandelt werden, aber die Ergebnisse vieler Studien aus dem Journal of Alzheimer‘s Disease lassen vermuten, dass dort ein Zusammenhang besteht.

Auch die Beziehung von regelmäßigem Koffeinkonsum und Depressionen wird erforscht. Und auch hier sieht es für Kaffeetrinker gut aus. Sowohl Wissenschaftler der Harvard University als auch Studien aus dem Australian and New Zealand Journal of Psychiatry fanden diesbezüglich einen positiven Effekt.

Auch hier sind die Ergebnisse allerdings auf den Konsum von Kaffee bezogen und können nicht direkt auf den Genuss von Tee übertragen werden.

Zu hoher Konsum kann laut Bundesregierung zu Nervosität, erhöhtem Blutdruck oder Schlafstörungen führen. Es wird empfohlen, nicht mehr als 400 Milligramm Koffein täglich zu sich zu nehmen.

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