Berlin Grafik zeigt: Das sind die meist gehaltenen Haustiere Deutschlands
Haustiere sind für viele Besitzer mehr als nur ein Tier, sie sind ein Mitglied der Familie oder gar ein Kinder- oder Partnerersatz. Doch welches Haustier halten deutsche Haushalte am meisten?
Im Jahr 2023 hielten rund 45 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens ein Haustier, so „Statista“. Das verwundert wenig, denn viele sehen in ihrem Haustier mehr als nur ein Tier. Menschen bauen eine emotionale Bindung auf und wollen viel Zeit mit ihnen verbringen, wie die „Stiftung für Zukunftsfragen“ erklärt.
Das hat auch Vorteile für die Besitzer selbst. Beispielsweise führt das zu mehr Bewegung, Stressreduzierung, einer verbesserten Stimmung oder zu mehr sozialen Beziehungen – häufig zu anderen Tierbesitzern.
„Statista“ hat eine Grafik zusammengestellt, die die meist gehaltenen Haustiere seit dem Jahr 2000 zeigt. Für viele vielleicht keine Überraschung, aber: Es ist die Katze. Im Jahr 2023 lebten ganze 15,7 Millionen Katzen in deutschen Haushalten. Auf dem zweiten Platz, mit etwas Abstand, sind die Hunde. Von diesen wurden 2023 in Deutschland 10,5 Millionen gehalten. Auch Kleintiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster, waren bis 2012 genauso beliebt wie Hunde, ab 2013 fällt die Beliebtheitsskala jedoch. 2023 hielten 4,6 Millionen Haushalte die Nager.
Am unbeliebtesten scheinen die Amphibien zu sein, denn Haustiere in Terrarien waren 2023 – trotz Steigerung seit Anfang der 2000er – nur bei 1,3 Millionen Haushalten wiederzufinden.
Auch wenn es so aussieht, als wären Katzen mit Abstand das beliebteste Haustier Deutschlands, stellt sich durch eine Umfrage von „Yougov“ heraus, dass 43 Prozent der deutschen Haushalte doch lieber Hunde halten würden. Doch es gibt einige Gründe, weshalb auch diese Menschen sich vielleicht doch eine Katze holen. Von den Befragten sind sich rund 20 Prozent wirklich sicher, dass sie von Anfang an eine Katze haben wollen.
Zum einen muss – und das ist für viele wichtig – keine extra Steuer für Katzen gezahlt werden. Über die Hälfte der rund 2000 Befragten sind der Meinung, dass Hunde sogar separat versichert sein müssten, da sie mit ihren Besitzern häufiger unterwegs sind – wie in der Stadt und im Straßenverkehr.
Andere Besitzer machen sich Sorgen, dass sie zu wenig Zeit für einen Hund hätten, da dieser eindeutig mehr Beschäftigung und Auslauf braucht, als eine Katze. Oder aber sie haben keinen idealen Wohnraum oder leben in der Stadt, was es ebenfalls schwieriger macht, einem Hund das zu geben, was er braucht. Wenn Menschen in solch einer Situation sind, aber trotzdem ein Haustier haben wollen, legen sie sich oft eine Katze zu.