Bremen  Das bietet das Boulevardtheater Bremen im Tabakquartier in der Spielzeit 2024/2025

Marco Julius
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Von Marco Julius
| 23.04.2024 08:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
Vorfreude im Team des Boulevardtheaters Bremen (von links): Marc Gelhart (Pressesprecher), Heinz-Hermann Kuhlmann (Geschäftsführer), Kay Kruppa (Intendant) und Patrick Kuhlmann (Assistent der Geschäftsleitung). Foto: Boulevardtheater Bremen
Vorfreude im Team des Boulevardtheaters Bremen (von links): Marc Gelhart (Pressesprecher), Heinz-Hermann Kuhlmann (Geschäftsführer), Kay Kruppa (Intendant) und Patrick Kuhlmann (Assistent der Geschäftsleitung). Foto: Boulevardtheater Bremen
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Das noch junge Boulevardtheater Bremen zeigt in der neuen Spielzeit 2024/25 seine ganze Bandbreite. Der Spielplan ist jetzt vorgestellt worden.

Das Boulevardtheater Bremen geht ab dem Sommer in seine mittlerweile vierte Spielzeit und etabliert sich dabei immer mehr als Unterhaltungstheater in der Hansestadt. Das noch junge Komödienhaus im Tabakquartier hat nun seinen Spielplan für die Saison 2024/2025 vorgestellt, in dem einmal mehr die bunte Vielfalt des Genres geboten wird.

In dieser Saison stehen sogar sechs Abo-Stücke auf dem Plan, da sie schon am 4. Juli als Sommertheater mit der Komödie „Von Ma(i)l zu Ma(i)l“ von Frank Pinkus unter der Regie von Marco Linke beginnt. Zum Stück: Nina, Mark und sein Bruder Knut suchen ihr Beziehungsglück im Internet. Auch wenn man sich hier beim ersten Beschnuppern hinter schwer durchschaubaren Rollen verstecken kann, wird es beim persönlichen Kennenlernen in der Realität genauso kompliziert wie immer – vor allem, wenn man sich plötzlich in einer Dreiecksbeziehung befindet. Da sich Nina schließlich nicht entscheiden kann, darf das Publikum über das Ende des Stückes abstimmen.

Weiter geht es ab 5. September, wenn „Der große Loriot Abend“ in der Inszenierung von Kay Kruppa und Marc Gelhart seine Premiere feiert. Loriots geniale Alltagsbeobachtungen auf der Bühne in Form von 19 seiner schönsten Szenen und Sketche, die man alle schon zu kennen glaubt, in einem zum Brüllen komischen Programm: Vom Jodeldiplom bis zum Kosakenzipfel ist alles dabei, was das Zwerchfell begehrt. Menschliche Macken in kurzen Dialogen greifbar zu machen, das ist Loriot.

An dritter Stelle im Abo-Spielplan gehört die Bühne ab 31. Oktober der Komödie „Oma wird verkauft“ von Florian Battermann, inszeniert von Marc Gelhart. Das Bestattungsinstitut der Familie Kummer läuft zunehmend schlechter – auch dank der störrischen Oma Edith, die wieder eine Mitarbeiterin vergrault hat. Als Edith jedoch das Zeitliche segnet, ändern sich die Möglichkeiten. Besonders, als der erfolgreichste Bestatter der Stadt den Betrieb wegen des Krematoriums annektieren möchte. Und weil das marode Unternehmen noch auf Ediths Namen läuft, muss der Junior in die Rolle der Verblichenen schlüpfen.

Ab 13. Februar 2025 folgt mit „Der Vorname“ eine Gesellschaftskomödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière, die nicht zuletzt durch ihre Verfilmungen sehr bekannt ist: Ein gemütlicher Abend unter Freunden gerät aus den Fugen – und das nur, weil der noch ungeborene Gast unter ihnen den Namen Adolf erhalten soll. Was erst für einen schlechten Scherz gehalten wird und im nachfolgenden Streit für einen Tabubruch, sorgt dafür, dass sich die erhitzten Gemüter noch ganz andere Dinge offenbaren. Regie führt Kay Kruppa.

Weiter geht es ab 3. April 2025 mit „Der erste letzte Tag“ von keinem Geringeren als Sebastian Fitzek, der dieses Stück als „kein Thriller“ umreißt. Die Inszenierung von Stefan Leonard ist eine berührende Geschichte mit schrägem Humor aus der Feder des Bestsellerautors: Livius und Lea könnten unterschiedlicher kaum sein, doch die Umstände zwingen sie zu einem gemeinsamen Roadtrip im einzig noch verfügbaren Mietwagen. Die Reise nimmt skurrile Wendungen, als sich Livius auf Leas Gedankenexperiment einlässt: Was geschieht, wenn man den Tag so verbringt, als wäre es der letzte?

Den Abschluss der Saison 2024/2025 macht die brandneue Komödie „Kann ich reinkommen?“ von Kay Kruppa, die er auch selbst inszenieren wird: Seine Frau macht einen Ausflug mit ihren Freundinnen – Marcs perfekte Gelegenheit für ein heimisches Techtelmechtel mit der jungen Kollegin Celina. Doch ehe der amouröse Exkurs Fahrt aufnehmen kann, platzt Marcs bester Freund Rudi rein und sucht eine Bleibe, denn dessen Frau hat ihn nach einem ähnlichen Abenteuer vor die Tür gesetzt. Das jedoch ist erst der Beginn einer Reihe von turbulenten Verwicklungen.

Weiterhin im Repertoire bleiben unter anderem „I Walk The Line“ und „Die Feuerzangenbowle“, die wie gewohnt auch die diesjährige Vorweihnachtszeit versüßen wird. Eine wesentliche Änderung wird es in der neuen Saison jedoch geben: die Abendvorstellungen außer sonntags starten auf vielfachen Wunsch künftig schon um 19.30 Uhr.

Die Abonnements sind ab 2. Mai buchbar, der freie Verkauf startet am 13. Mai. Weitere Infos und Tickets unter www.boulevardtheater-bremen.de.

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