Fußball-Ostfrieslandliga Mit dem 0:2-Endstand ist TuRas U23 noch gut bedient
Westrhauderfehn verlor sein Heimspiel gegen Ostfrisia Moordorf völlig verdient mit 0:2. Die Gäste hatten noch viele weitere Möglichkeiten.Beim zweiten Tor bewies der Schiri-Assistent ein gutes Auge.
Westrhauderfehn - Die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn unterlag im Fußball-Ostfrieslandligaduell am Sonntagmittag dem SV Ostfrisia Moordorf nach einer desolaten Vorstellung hochverdient mit 0:2. Nach der frühen Gästeführung durch Steffen Meyer in der achten Minute versäumte es der Bezirksliga-Absteiger bei zahlreichen Möglichkeiten, schon zur Pause für klare Verhältnisse zu sorgen.
So fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss durch einen „Billardkopfball“ von Sascha Klempin, der den Ball aus fünf Metern an die Unterkante der Querlatte wuchtete, von wo aus das Leder auf den Boden und dann in den Händen von TuRas Keeper Dennis Kastendieck landete. Während Schiedsrichter Marcel de Vries (Emden) weiterspielen ließ, signalisierte sein Assistent Janko Lorenz, dass der Ball die Torlinie überschritten habe. Der Treffer hatte zu Recht Bestand.
„Moordorf war uns in allen Belangen überlegen“
Gästekeeper Simon Weber verlebte einen ruhigen Vormittag. Der Routinier musste in den Schlussminuten erstmals eingreifen. Die harmlosen Schussversuche bereiteten ihm aber keine Probleme. „Das war nicht die Wiedergutmachung, die wir uns nach dem 1:6 in Holtriem vorgenommen hatten“, kommentierte TuRas Coach Dominik Mennenga das schwache Auftreten seines Teams. „Moordorf war uns in allen Belangen überlegen. Die Gäste waren immer einen Schritt schneller, robuster in den Zweikämpfen, zeigten viel mehr Biss und haben uns ergebnistechnisch noch gut davon kommen lassen.“
Erste Fehntjer Chancen in der Schlussphase
Auch nach der Pause dominierte Ostfrisia Moordorf weiter. Nach einer Stunde scheiterte Schütte zunächst freistehend am TuRa-Keeper und kurz darauf an seiner fehlenden Schusstechnik. Aus zwölf Metern verfehlte er das Gehäuse klar.
Die Fehntjer kamen erst in den letzten zehn Minuten zu den ersten Möglichkeiten. In der 80. Minute faustete Weber das Leder im Zweikampf mit Lenard Buscher vor die Füße von Ibrahim Diarrassouba, der schlenzte den Ball aber über das Tor. Nach einer Flanke von Meyer erhöhte Klempin dann auf 2:0. In der Nachspielzeit schoss Diarrassouba nach einem Solo von Niko Wittrock erneut knapp über das Moordorfer Tor.
Tore: 0:1 Meyer (8.), 0:2 Klempin (88.).