Hamburg  Neue Betrugsmasche: Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Shops für Fahrräder

Markus Lorenz
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Von Markus Lorenz
| 10.04.2024 13:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Schnäppchen-Alarm im Internet: Hamburgs Verbraucherschützer erreichen immer wieder Hinweise auf Schummel-Shops für Fahrräder. Foto: Markus Lorenz
Schnäppchen-Alarm im Internet: Hamburgs Verbraucherschützer erreichen immer wieder Hinweise auf Schummel-Shops für Fahrräder. Foto: Markus Lorenz
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Vorkasse, falsche Telefonnummer, verdächtig niedrige Preise? Wer sein Fahrrad online kaufen will, hat Anlass zur Vorsicht. Betrüger betreiben vermehrt Fake-Shops. Diese Portale gelten als dubios.

Der Frühling ist da, die Fahrradsaison eröffnet – und damit wittern Betrüger rund ums Zweirad ihre Chance. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor einer neuen Betrugsmasche: Fakeshops für Fahrräder im Internet. Sie rät zur Vorsicht. Bei den Verbraucherschützern gehen vermehrt Hinweise auf gefälschte Online-Shops ein, die Fahrräder und Zubehör anbieten, aber nicht liefern.

Nach den Angaben locken die betrügerischen Online-Händler potenzielle Käufer mit vermeintlich günstigen Angeboten für hochwertige Räder und E-Bikes. Auch Ersatzteile und Zubehör, wie Fahrradtaschen von Markenherstellern, werden angeblich preiswerter angeboten. 

Nach Bezahlung der Ware per Überweisung oder Kreditkarte folgt für manchen Schnäppchenjäger im Netz dann die Enttäuschung: Die Ware kommt nie an, die vermeintlichen Betreiber der Shops sind nicht erreichbar – und das Geld ist weg.

Die Hamburger Verbraucherschützer stufen derzeit unter anderen folgende Internet-Adressen als Dubios ein:

Julia Rehberg: „Ein kurzer Blick ins Impressum der oft professionell gestalteten Internetseiten reicht leider oft nicht mehr aus.“ Meist würden plausible Adressen in Deutschland mit Telefonnummer, Registernummer und Namen der Geschäftsführung angegeben. Die Verbraucherschützerin rät, vor einer Bestellung zu kontrollieren, ob das Unternehmen tatsächlich unter der angegebenen Handelsregisternummer im Registerportal geführt wird und die Telefonnummer testweise anzurufen.

Auch der Pressedienst Fahrrad (pd-f) hat Tipps zusammengestellt, anhand derer Fahrradkäufer Onlinebetrüger erkennen können. Dazu gehören: 

Die Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht auf ihrer Internetseite regelmäßig die URLs fragwürdiger Online-Verkäufer, nicht nur für Fahrräder. Dort finden sich auch Hinweise zum Erkennen von Fake-Shops.

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