0:2 in Larrelt Nach Trainer-Rücktritt – TuRa kassiert nächste Niederlage
Die Talfahrt von TuRa 07 Westrhauderfehn in der Fußball-Bezirksliga hält weiter an. Im Nachholspiel am Mittwochabend setzten sich die SF Larrelt mit 2:0 (0:0) gegen die Fehntjer durch.
Larrelt - Die große Frage vor dem Spiel war, welche Reaktion die Mannschaft nach dem überraschenden Rücktritt am Sonntag von Coach Michael Zuidema zeigen würde. Der neue Trainer Stefan Brelage hatte vor der Partie die Marschroute ausgegeben, zunächst vor allem defensiv sicher zu stehen. In diesem Jahr konnte das Team erst ein mageres Pünktchen holen und hatte vor dem Spiel eine Torbilanz von 6:12 aufzuweisen.
Das Vorhaben wurde in der ersten Halbzeit auch gut umgesetzt. Die Defensive hatte den viertbesten Angriff der Liga zunächst sicher im Griff, ließ keine Möglichkeiten der Larrelter zu. Dagegen hätte TuRa sogar in Führung gehen können. In der 29. Minute kam Fabian Wendt völlig frei zum Schuss, fand seinen Meister allerdings in Sportfreunde-Torhüter Fabian Schmidchen. Die beste Chance für Larrelt besaß Lukas Hammermeister (44.), aber sein Schuss kurz vor der Halbzeit war zu harmlos.
Statistik
Larrelt: Schmidchen, Meyer, Knöner, Boekholder (75. Neßen), Beekhuis, Hammermeister, Mammen, Rene Krzatala (79. Tiebach), Folkmar, Hamann (75. Pannhoff), Feldmann (83.) Feldmann), Hainer Hamann.
TuRa 07 Westrhauderfehn: Gossmann, Meyer, Janßen (68. Weber), Douwes, Jauken (80. Mansholt), Marcel Schulte, Weßling, Malchus (72. Marks), Schütte, Wendt (87. Marc-Cedric Schulte), Meiners.
Tore: 1:0 Boekholder (47.), 2:0 Boekholder (72.).
Boekolder trifft doppelt
Besser machten es die Gastgeber dann unmittelbar nach der Pause. Nils Boekholder (47.) nutzte eine Unachtsamkeit, fackelte nicht lange und traf zur 1:0-Führung. Eine Vorentscheidung war gefallen, als erneut Boekholder (72.) nach Vorlage von Rene Krzatala nach einem Konter auf 2:0 erhöhen konnte. „Die erste Halbzeit war gut, da haben wir kaum etwas zugelassen. Leider passieren dann auch wieder individuelle Fehler, die zu Toren führen. Positiv war, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben hat“, meinte Stefan Brelage.