Pläne in Westoverledingen Gemeinde informiert über vier Flächen für Windkraftanlagen
Die Gemeinde Westoverledingen prüft den Ausbau erneuerbarer Energien. Anhand einer Studie sind vier Bereiche in der Kommune als mögliche Standorte ermittelt worden. Das hat die Kommune vor.
Westoverledingen - Die Planungen für mögliche neue Standorte für Windkraftanlagen in der Gemeinde Westoverledingen werden konkreter. Weil die Kommune den Ausbau der Windkraft forcieren will, hatte sie 2022 beim Fachbüro Diekmann, Mosebach & Partner aus Rastede eine Standortpotenzialstudie für Windenergie in Auftrag gegeben. Herausgekommen sind vier Flächen (siehe Grafik) mit einer Gesamtgröße von rund 705 Hektar. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld ist etwa 0,7 Hektar groß. Diese Fläche ist also vergleichbar mit rund 100 Fußballfeldern, die in Westoverledingen als mögliche Flächen für Windkraftanlagen dargestellt werden.
Die Gemeinde lädt interessierte Einwohner für Mittwoch, 10. April 2024, ab 19.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung in den Rathaussaal ein. „Vorgestellt wird der aktuelle Stand zu den potenziellen Windenergieflächen im Gemeindegebiet“, teilte Kirsten Beening, Pressesprecherin der Gemeinde, mit. Beening machte deutlich, dass es sich bei den ermittelten vier Bereichen nicht um konkrete Flächen für zukünftige Windkraftanlagen handelt. „Während des Infoabends werden Vertreter des Planungsbüros vorstellen, wie die Standortpotenzialstudie anhand verschiedener Ausschlusskriterien erarbeitet wurde“, so Beening. Im Anschluss wird die Verwaltung erläutern, was bislang konkret passiert ist und wie sich der weitere Verfahrensablauf gestalten würde“, führte die Pressesprecherin aus.
Interessenten haben sich bereits gemeldet
Nach Auskunft von Kirsten Beening haben sich bei der Verwaltung bereits Interessenten gemeldet, die sich vorstellen können, im Gemeindegebiet Windkraftanlagen aufzustellen. Bislang gibt es nur an der Fehnstraße bei Steenfelderfehn Anlagen in einem bereits ausgewiesenen Windpark-Gebiet. Dort stehen sieben Anlagen. In der aktuellen Studie wird von dem Fachbüro für neue Anlagen eine Referenzhöhe von 200 Metern angenommen – einschließlich Rotorblatt.