Hamburg 175 Millionen Dollar: Dieser Milliardär half Donald Trump aus der Patsche
Donald Trump muss vor Gericht 175 Millionen Dollar Kaution hinterlegen, die er aber gerade gar nicht hat. Glück für ihn: Ein kalifornischer Milliardär hilft ihm spontan aus der Patsche. Warum das? Und wer ist der Mann, der spontan so viel Geld übrig hat?
Donald Trump brauchte 175 Millionen Dollar, und zwar schnell: Ein New Yorker Gericht hatte eine Bürgschaft verlangt, nachdem der Ex-US-Präsident Berufung gegen eine Verurteilung wegen manipulierter Immobilienwerte eingelegt hat. Nur: So viel Geld hat Trump nicht parat.
Zwar schätzt Forbes sein Vermögen auf rund 2,6 Milliarden Dollar, doch das meiste davon steckt in Immobilien oder Firmenanteilen. Außerdem hat Trump nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Millionen Dollar für Anwälte in seinen zahlreichen Gerichtsprozessen ausgegeben. Der Ex-US-Präsident hatte deshalb sogar schon seine Fans um Geld angebettelt.
Der Börsengang seines eigenen Social-Media-Netzwerkes „Truth Social“ war vor Kurzem zwar ein voller Erfolg, bringt dem Immobilienmogul aber keine neuen Barmittel: Trumps Vermögen bleibt in Immobilien und Aktien gebunden.
Die Zeit wurde knapp, bis Ende März musste Trump die Summe überwiesen haben. Staatsanwältin Letita James drohte sogar, andernfalls den Trump Tower in New York pfänden zu lassen.
Gerade noch rechtzeitig erhielt Trump Hilfe vom kalifornischen Milliardär Don Hankey. Dessen Vermögen schätzt Forbes auf 7,4 Milliarden Dollar, die er ab 1972 vor allem mit hochverzinslichen Autokrediten für wenig kreditwürdige Kunden – sogenannten „Subprime“-Krediten – verdient hat. Weil sein Unternehmen das Geld von säumigen Kunden auch mit illegalen Mittel eintrieb, gab es immer wieder Kritik an Hankey – und auch eine Verurteilung. Später investierte der 80-Jährige seine Gewinne aus dem Geschäft auch in Immobilien im Zentrum von Los Angeles und in New York.
Aber warum half Hankey Trump aus der finanziellen Bredouille? Der US-Milliardär erklärte schlicht: „Ich habe gehört, dass er einen Kredit oder eine Kaution brauchte, und das ist das, was wir machen“, erklärte der 80-Jährige. „Deshalb sind wir auf ihn zugegangen und er hat geantwortet.“
Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Milliardär dem juristisch unter Druck stehenden Ex-Präsidenten Trump unter die Arme greift: Hankey ist Hauptaktionär von Axos Financial, einem Finanzunternehmen aus Las Vegas, das Trump schon 2022 die nötigen Kredite über mehr als 100 Millionen Dollar für dessen Trump Tower in New York und für das Golfhotel Trump National Doral in Miami refinanzierte.
Gegenüber dem US-Fernsehsender CNN bestätigte Hankey, dass er selbst, seine Frau und auch ihre beiden Söhne bereits für Trumps Präsidentschaftskampagnen gespendet haben und ihn auch 2024 unterstützen wollen.
Auf die Frage, ob er den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump auch wählen werde, gab sich Hankey kryptisch: „Ich habe in der Vergangenheit für die Demokraten gestimmt und ich werde Menschen unterstützen, die wirtschaftsfreundlich sind.“