Schüler engagieren sich  Ein Glücksfall für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Holger Weers
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Von Holger Weers
| 25.03.2024 18:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die neunten und zehnten Klasse der Schule am Osterfehn sammelten fleißig Geld für die Kriegsgräberfürsorge. Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Torsten Bildhauer (links) sowie mit Kristina Seibel (zehnte von links) und Folkert Laupichler (rechts) vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Foto: Weers
Die neunten und zehnten Klasse der Schule am Osterfehn sammelten fleißig Geld für die Kriegsgräberfürsorge. Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Torsten Bildhauer (links) sowie mit Kristina Seibel (zehnte von links) und Folkert Laupichler (rechts) vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Foto: Weers
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Schüler der Schule Osterfehn sammeln regelmäßig für die Kriegsgräberpflege. Vier Jugendliche wurden für ihren Einsatz besonders geehrt.

Ostrhauderfehn - Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt die Schule am Osterfehn in Ostrhauderfehn den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen gehen Jahr für Jahr in der Gemeinde von Haus zu Haus und bitten um Geld für die humanitäre Organisation.

Auch im vergangenen Jahr waren die Jugendlichen wieder sehr erfolgreich. „Ihr habt 1373,61 Euro an Spenden gesammelt. Im gesamten Landkreis Leer kamen 13.390,00 Euro zusammen. Euer Ergebnis macht also zehn Prozent der Gesamtsumme aus. Ihr ward sehr fleißig“, lobte Folkert Laupichler, Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Leer im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Jungen und Mädchen. Sie bekamen jeder eine Urkunde überreicht.

Besonders erfolgreiche Sammler geehrt

Besonders erfolgreiche Sammler waren Mattis Meyer und Devin Leimberger mit 249,11 Euro, dicht gefolgt von Nele Poelker und Marie Ahrens, die gemeinsam 218,12 Euro zusammentrugen.

Alle vier erhielten für ihren Einsatz Extra-Präsente. Auch Kristina Seibel, Bildungsreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gratulierte den jungen Leuten. „Das tolle Ergebnis ist auch ein Verdienst von Torsten Bildhauer, dem Fachbereichsleiter Politik und Geschichte an unserer Schule“, erklärte Schulleiter Ludger Mählmann. Seit rund 15 Jahren führt die Schule am Osterfehn die Sammlungen durch. „Wir betreuen 832 Kriegsgräberstätten mit 2,8 Millionen Kriegstoten in 45 Staaten“, sagte Laupichler. „Die Arbeit des Volksbundes finanziert sich zu rund 70 Prozent aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Den Rest gibt der Bund dazu“, so der Kreisgeschäftsführer weiter.

Lob für den Einsatz der Schüler

Seibel und Laupichler dankten allen Sammlerinnen und Sammlern im Kreisgebiet für ihren ehrenamtlichen Einsatz, insbesondere der Schule am Osterfehn. „Das läuft schon so lange und ist bei uns fest etabliert“, sagte Schulleiter Mählmann, der stolz auf die Leistung seiner Schüler ist. „Für uns ist das ein Glücksfall“, entgegnete Folkert Laupichler. „Die Sammlung ist sehr wichtig, um die Kriegsgräber weiter pflegen zu können. Ohne euch wäre das nicht möglich“, sagte Kristina Seibel den Jugendlichen.

„Reicht eure Urkunden bei Bewerbungen mit ein, damit die Arbeitgeber sehen, dass ihr euch für die Gesellschaft engagiert“, forderte Ludger Mählmann die Schülerinnen und Schüler auf, sich weiter ehrenamtlich für den guten Zweck einzusetzen.

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